Termine
| wöchentlich | Donnerstag | 08:15 - 09:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 3.121 Seminarraum |
Studienplankontext
Wissenschaftlicher Vortrag (50%)
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Organisatorisches
Anmeldung
Die Anmeldung endete am 07.4.2026 um 23:59 Uhr
Personen
Inhaltliches
In diesem Seminar nähern wir uns den Konstruktionen von Krankheit und Körperlichkeit in ausgewählter Kurzprosa des 19., 20. und 21. Jahrhunderts. Unter Berücksichtigung der kulturhistorischen Kontexte analysieren wir, welche pathologischen Körperbilder die Primärtexte anhand ästhetischer Be- und Umschreibungen, stilistischer sowie narrativer Mittel figurieren und wie sie dadurch den Körper- und Krankheitsdiskurs aktiv mitgestalten. Die Lektüre begleitend erarbeiten wir das theoretische Fundament und diskutieren zentrale Konzepte des Körper-/Körperbilddiskurses.
Ziel des Seminars ist es textanalytisch zu erarbeiten, welche Darstellungen, Vorstellungen und Bedeutungen die Primärtexte von „kranken Körpern“ und Krankheit evozieren sowie die sprachlichen Mechanismen und Funktionsweisen der Literatur zu entschlüsseln, die sie als (Re-)Produktionsstätten von Körper- und Krankheitsbildern kennzeichnen. Darüberhinausgehend soll zu Semesterende ein Verständnis über die zentralen Elemente des Körperdiskurses und die allgegenwärtige Reproduktion des Medizinischen im gesellschaftlichen Diskurs erzielt worden sein.
Evaluation
Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html