Termine
| wöchentlich | Freitag | 12:15 - 13:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C HS 5 |
Studienplankontext
Wiederholungstermin: : Keine selbständige Anmeldung zum Wiederholungstermin möglich. info_outline
Freitag, 25.09.2026, 14:15, room C HS 1
Organisatorisches
Anmeldung
Die Anmeldung endete am 07.4.2026 um 23:59 Uhr
Personen
Inhaltliches
Gender-Diversity-Zertifikat
Methodenorientiert - sozialwissenschaftlich
Ansätze zur Reduzierung von Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierung werden mittlerweile standardmäßig in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen (z.B. im Bildungsbereich, in Arbeits- und Organisationskontexten) eingesetzt und gerade im letzten Jahrzehnt so stark beforscht wie nie zuvor. Doch werden sie den in sie gesetzten Erwartungen gerecht? In der Veranstaltung wird der Frage nachgegangen, welche psychologischen Ansätze zur Reduzierung von Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierung bzw. deren negativer Konsequenzen geeignet sind. Dabei beschäftigen wir uns zunächst mit Ursachen (z.B. Bedrohungserleben), Ausprägungen (z.B. explizite und implizite Stereotype) und Konsequenzen (z.B. Stereotype Threat) von Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierung. Anschließend widmen wir uns zentralen forschungsmethodischen Fragen, die im Zusammenhang mit der empirischen Überprüfung der Wirksamkeit verschiedener Ansätze auftreten (z.B. Welche Forschungsdesigns sind zur Überprüfung der Wirksamkeit eines Ansatzes geeignet?). Im Hauptteil der Veranstaltung stehen ausgewählte psychologische Ansätze zur Reduzierung von Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierung im Fokus (z.B. intergruppaler Kontakt, Anti-Bias-Trainings, Entertainment-Education-Ansätze, kooperatives Lernen). Jeder dieser Ansätze wird in Hinblick auf seine theoretische Verankerung, seine empirische Fundierung (im Sinne evidenzbasierter Praxis), seine Umsetzbarkeit, und möglicherweise auftretende unerwünschte Nebeneffekte kritisch bewertet.
Die Studierenden erhalten einen Überblick über ausgewählte psychologische Ansätze zur Reduzierung von Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierung und lernen diese anhand verschiedener Kriterien (z.B. theoretische Verankerung, empirische Fundierung, Umsetzbarkeit, unerwünschte Nebeneffekte) kritisch zu bewerten. Darüber hinaus wird forschungsmethodisches Wissen vermittelt, das die Studierenden befähigt, die Ergebnisse empirischer Studien zur Überprüfung der Wirksamkeit verschiedener Ansätze interpretieren zu können. Die vermittelten und diskutierten Inhalte können den Studierenden zudem als Anregung dienen, über die Nützlichkeit der vorgestellten Ansätze für ihre (spätere) Berufspraxis zu reflektieren.
„SBP“ steht für Sozial- und Betriebspraktikum. Studierende mit Lehramtsoption können mit entsprechend gekennzeichneten Veranstaltungen studienintergiert den Nachweis eines „Sozial- und Betriebspraktikums“ erbringen, welcher für den Zugang zum M. Ed. Lehramt an Grundschulen bzw. Haupt- und Realschulen notwendig ist. Entsprechende Veranstaltungen zeichnen sich durch einen hohen Bezug zur gesellschaftlichen Praxis aus. Weitere Informationen siehe: leuphana.de/praktikumsstelle-bildung. Studierende aller andern Studiengänge können den Hinweis ignorieren.
Evaluation
Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation-feedback.html