Termine
| wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 1.312 Seminarraum |
Studienplankontext
Wiederholungstermin: : Keine selbständige Anmeldung zum Wiederholungstermin möglich. info_outline
Freitag, 20.11.2026 - Freitag, 11.12.2026
Organisatorisches
Anmeldung
Die Anmeldung endete am 07.4.2026 um 23:59 Uhr
Personen
Inhaltliches
Die Frage nach sozialen Ungleichheiten ist eine zentrale Aufgabe der Analyse von Gesellschaften. Kindheiten sind in mehrfacher Hinsicht durch Ungleichheit geprägt: Kinder sind eine marginalisierte Gruppe gegenüber Erwachsenen, sie sind aber auch untereinander ungleich (z.B. bezogen auf Geschlecht, soziale Herkunft oder Zugehörigkeit zu ethnisch markierten Gruppen). Schließlich lassen sich auch Ungleichheiten zwischen den normativen Mustern guter Kindheiten identifizieren, die historisch und global variieren.
Die Analyse ungleicher Kindheiten verlangt darüber hinaus eine Erklärung dafür, wie diese Ungleichheiten produziert und stabilisiert werden. Das ist die zweite Frage, der im Seminar nachgegangen werden soll: Wie werden ungleiche Bildungskindheiten hervorgebracht und abgesichert?
Das Seminar stützt sich wesentlich auf die gemeinsame Lektüre und Diskussion von Texten und Artikeln in wissenschaftlichen Fachzeitschriften zur Reproduktion sozialer Ungleichheit in der Schule.
Die Studierenden entwickeln einen ungleichheitssensitiven Blick auf Kindheit und Sozialisation, können unterschiedliche Kindheitsmuster analytisch beschreiben und unter Rückgriff auf theoretische und empirische Wissensbestände erklären.
Evaluation
Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html