eventSchulen als Arenen des transnationalen Erinnerns in der Postmigrationsgesellschaft (Teil 2) (S)
person Ellen Kollender

Nächster Termin: Nächste Woche Mittwoch um 10:15 Uhr

Termine

wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 14.201 Seminarraum

Studienplankontext

Kombinierte wissenschaftliche Arbeit
Referat (40%)
schriftliche Ausarbeitung (60%)
Prüfungstermin: Dienstag, 15.09.2026
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
| Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich.

Organisatorisches

Seminar
Vollständig Präsenz
2
zentrales Verfahren zur Restplatzvergabe (mit Teilnehmerbegrenzung)
33

Anmeldung

zentrales Verfahren zur Restplatzvergabe (mit Teilnehmerbegrenzung)

Die Anmeldung endete am 07.4.2026 um 23:59 Uhr

Personen

Inhaltliches

Deutsch
Schools as Arenas of Transnational Memory in Post-Migration Societies (Part 2)
keine

Die Ereignisse des 7. Oktobers 2023, der Krieg in Gaza, das gegenwärtige Erstarken von Antisemitismus und Rassismus sowie die plurale Zusammensetzung von Schulklassen mit unterschiedlichen familiären Bezügen zur Geschichte des Nationalsozialismus werfen die Frage auf, wie Schulen unterschiedlichen Erinnerungen und Gewalterfahrungen im Rahmen der Gestaltung inklusiver und demokratischer Schulkulturen Rechnung tragen können. In diesem Seminar setzen wir uns mit gegenwärtigen Praktiken des Erinnerns in der Schule und damit verbundenen Erfahrungen des Ein- und Ausschlusses auseinander. Dabei fragen wir u.a.: Wie wird an Nationalsozialismus, koloniale Verbrechen sowie rassistische und antisemitische Gewalterfahrungen in Schulen derzeit erinnert? Wie werden diese Ereignisse und hierauf bezogene Erinnerungen zueinander in Beziehung gesetzt? Welche Umdeutungen, De-Thematisierungen und Marginalisierungen von Geschichten und Erfahrungen lassen sich dabei möglicherweise beobachten? Und welche Möglichkeitsräume der Pluralisierung des Erinnerns in der Postmigrationsgesellschaft eröffnen sich in diesen Prozessen?

Im ersten Teil des Seminars setzten wir uns mit aktuellen Theorien und Konzepten des transnationalen Erinnerns in der Posmigrationsgesellschaft sowie mit unterschiedlichen qualitativen Methoden der empirischen Datenerhebung auseinander. Anschließend entwickelten wir in Kleingruppen Untersuchungsdesigns zu den genannten Themen und Fragen und erhoben erste Daten. Diese werden im zweiten Teil des Seminars (Sommersemester 2026) ausgewertet, analysiert und für die Präsentation aufbereitet.

Das Seminar ist Teil des Forschungsprojekts „Zukünfte des Erinnerns in der Postmigrationsgesellschaft“, das aktuell in Kooperation mit Prof.in Monika Schoop (Musikwissenschaft) und Prof. Kevin Drews (Literaturwissenschaft) an der Leuphana durchgeführt wird. Die im Seminar erarbeiteten Forschungsergebnisse fließen teilweise in das Projekt ein und werden unter anderem im Rahmen einer (digitalen) Ausstellung präsentiert. Der „Zukunftsdiskurs“ wird von einer Vortragsreihe mit Akteur:innen aus der Erinnerungsforschung und -praxis gerahmt. Eine Teilnahme hieran ist erwünscht. Bei Interesse gibt es weitere Möglichkeiten, am "Zukunftsdiskurs" mitzuwirken, beispielsweise über die Erstellung von Abschlussarbeiten im Projekt.

Zugangsvoraussetzung ist die Teilnahme am Teil 1 dieses Seminars im WiSe 25-26!

Evaluation

Die Lehrveranstaltung ist derzeit nicht zur Evaluation angemeldet.

Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html

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