Termine
| wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 5.310 Seminarraum |
Studienplankontext
Wiederholungstermin: : Keine selbständige Anmeldung zum Wiederholungstermin möglich. info_outline
Montag, 30.11.2026
Organisatorisches
Anmeldung
Die Anmeldung endete am 07.4.2026 um 23:59 Uhr
Personen
Inhaltliches
Das Seminar befasst sich mit künstlerischen Arbeiten, die jeweils auf politische Bedingungen reagieren und/oder gegen sie protestieren. Das Seminar nimmt Ausgang von aktuellen Fällen. Nicht zuletzt steht die Diskussion um Zensur auch gerade wieder in Deutschland im Raum. Zwei Diskussionsveranstaltungen genau um diese Fragen bilden Bestandteile des Seminars. Von dort aus eröffnet das Seminar ein breiteres Feld um die Frage von Start, Kunst, Zensur und Widerstand. Dabei geht es sowohl um Einzelfälle wie und grundsätzlichere Fragen. Die künstlerischen Arbeiten in diesem Teil stammen vor allem aus dem Bereich antikolonialen Widerstands oder dekolonialer Praktiken. Es werden daher auch die konkreten zeithistorischen Kontexte adressiert, an die oder gegen die sich die künstlerischen Arbeiten wenden. Gleichzeitig wird die Frage gestellt, in welcher Weise die Verbindung Kunst und Politik überhaupt zu denken ist. Das Seminar wird entsprechend flankiert von einigen theoretischen Texten (u.a. RancIère, Adorno), die genau dieser Verbindung nachgegangen sind.
Die Studierenden lernen zentrale Positionen der Verbindung von Kunst und Politik kennen. Sie lernen sich künstlerische Arbeiten zu erschließen und zu analysieren mit der Frage, was Kunst in einem jeweiligen zeithistorischen Kontext leisten kann und auf welche Weise sie das tut, da sie mit ihren spezifischen Verfahren und Artikulationsweisen nicht in Politik aufgeht.
Evaluation
Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation-feedback.html