event2. Semester - Kulturen der Unordnung (Deutsch, Englisch, Kunst, Musik, Religion, BiWi, GHR) (S)
person Ulrike Steierwald

Nächster Termin: Nächste Woche Donnerstag um 16:15 Uhr

Termine

14-täglich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 13.04.2026 - 10.07.2026 | C 4.111 Seminarraum

Studienplankontext

Kombinierte wissenschaftliche Arbeit
Forschungsbericht (50%)
Wissenschaftlicher Vortrag (50%)
Prüfungstermin: Mittwoch, 01.07.2026
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Hinweise erfolgen im Seminar | Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich.

Organisatorisches

Seminar
Vollständig Präsenz
1
zentrales Verfahren zur Restplatzvergabe (mit Teilnehmerbegrenzung)
0

Anmeldung

zentrales Verfahren zur Restplatzvergabe (mit Teilnehmerbegrenzung)

Die Anmeldung endete am 07.4.2026 um 23:59 Uhr

Personen

Inhaltliches

Deutsch
Culture of Disorder
keine

"Ohne Ordnung ist Abweichung nicht zu denken. Und ohne Abweichung ist nichts Neues zu denken. Jede Innovation braucht Ordnung und Abweichung gleichermaßen." (Michael Lentz)
Nicht erst seit Michel Foucaults Kulturgeschichte einer „Ordnung der Dinge“ wissen wir, dass Kultur über die Wirksamkeit der sie formierenden Machtgesetze analysiert werden kann. Die sehr offensichtlich Form, Struktur, Orientierung, Sozialisation und Kontrollierbarkeit stiftenden Kulturen der „Bildung“ sind ohne die wirkungsmächtigen Imaginationen der „Un-Ordnung“ nicht denkbar. In diesem Modul stehen Repräsentationen und Projektionen von Störung, Destabilisierung und Dysfunktionalität im Mittelpunkt, die die jeweils wirksamen Normalismen irritieren, um sich anschließend in neuen Strukturen zu etablieren oder eingeebnet zu werden.

Das Projektband macht bewusst ein breites wie methodisch präzis definiertes Feld von konkreten Forschungsfragen auf, um den Studierenden die Möglichkeit zu geben, selbständig einen themen- und forschungsspezifischen Ansatz zu entwickeln. Eine Vermischung der im Modul entwickelten Forschungsfragen mit Projektarbeiten während der Praxisphase des Masterstudiengangs ist nicht vorgesehen. Forschungstransfer auf die Praxisfelder der Bildungssysteme ist möglich.

Prüfungsleistung 1: Ende 12. April 2026 - Forschungsbericht (50 %)
Prüfungsleistung 2: Anfang Juli 2026 - Wiss. Vortrag (50 %)

Evaluation

Die Lehrveranstaltung ist derzeit nicht zur Evaluation angemeldet.

Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html

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