eventBildung für eine nachhaltige Entwicklung - Ansätze für die Grundschule - Exemplarisch: Eine Welt ohne Müll? (S)
person Eva Freund

Nächster Termin: Donnerstag um 12:15 Uhr

Termine

wöchentlich | Donnerstag | 12:15 - 13:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 12.001 Seminarraum

Studienplankontext

Kombinierte wissenschaftliche Arbeit
Assingment Vorlesung (30%)
Präsentation (40%)
Individuelle Reflexion (30%)
Prüfungstermin: Donnerstag, 30.07.2026
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich.

Organisatorisches

Seminar
Vollständig Präsenz
2
zentrales Verfahren zur Restplatzvergabe (mit Teilnehmerbegrenzung)
17

Anmeldung

zentrales Verfahren zur Restplatzvergabe (mit Teilnehmerbegrenzung)

Die Anmeldung endete am 07.4.2026 um 23:59 Uhr

Wenn Sie in dieser Veranstaltung einen Platz bekommen, werden Sie automatisch auch in der Veranstaltung Bildung für eine nachhaltige Entwicklung für Kinder und Jugendliche - V (Daniel Fischer) angemeldet.

Personen

Inhaltliches

Deutsch
Education for Sustainable Development- Approaches for the primary school - Exemplary: a world without trash?
Profilstudium Bildung für nachhaltige Entwicklung

Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) wird im Kontext der globalen Nachhaltigkeitsdebatte und bildungspolitischer Anforderungen an alle Bildungsbereiche als ethisches Prinzip, Aufgabe und Konzept eingeführt. Am exemplarischen Themenfeld Müll wird BNE vor dem Hintergrund etablierter Bildungsziele und -konzepte des Sachunterrichts als theoretische Grundlage reflektiert und zu diesen in Beziehung gesetzt.

Wir werden uns dabei dem Themenfeld Müll bzw. der visionären Frage "Eine Welt ohne Mül?" anhand von Bezügen zu unserer eigenen sowie kindlichen Lebenswelt befassen und diese im Sinne des vielperspektivischen und integrativen Sachunterrichtes didaktisch in einer Lernlandschaft gemäß des Schweizer Modells der Querblicke-Reihe (Künzli et al. 2014) umsetzen.

Dazu werden wir uns mit Fachwissen und Expertise aus verschiedenen Bereichen (Müll, Recycling, Produktlebenszyklus, Konsum u.a.) auseinandersetzen, dies diskutieren und entsprechend der Anforderungen in der Grundschule auswählen und didaktisch-methodisch aufbereiten.
Im Lauf des Seminars werden die Studierenden in Gruppen Elemente für die gemeinsame Lernlandschaft konzipieren und in enger Absprache mit den anderen Gruppen sinvoll in Verbindung setzen und reflektieren.

Qualifikationsziele:
Die Studierenden
- verfügen vor dem Hintergrund des Leitbilds einer nachhaltigen Entwicklung über ein Verständnis für die Begründung von Inhalten, Methoden und Arbeitsweisen des Sachunterrichts
- können das Konzept einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in Beziehung zu anderen Bildungskonzepten und zur eigenen Lebenssituation setzen und dessen Relevanz für die eigene berufliche Aufgabe einschätzen.
- können zukunftsbedeutsame Inhalte exemplarisch vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Entwicklung unter Berücksichtigung sozialer, ökologischer, ökonomischer und kultureller Wirkungszusammenhänge für den Sachunterricht bearbeiten
- verfügen über Gestaltungskompetenz im Sinne von Bildung für nachhaltige Entwicklung
- sind in der Lage, didaktische Konzepte für die Förderung von Gestaltungskompetenz im Sachunterricht zu entwickeln
- kennen Ansätze einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in Kindergärten, außerschulischen Lernorten und den Zusammenhang von formellem und informellem Lernen in ihrer Bedeutung für den Sachunterricht

Fachkompetenz:
Die Studierenden können
- das Konzept einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung darstellen, erläutern und kontextualisieren
- zentrale Inhalte, Arbeitsweisen und Begründungsebenen im Konzept einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung differenzieren
- den Ansatz einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung vor dem Hintergrund unterschiedlicher Institutionen konkretisieren

Methodenkompetenz:
Die Studierenden können
- das Konzept einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung zu anderen Ansätze der Bildungsarbeit mit Kindern in Beziehung setzen
- erste Grundzüge von Gestaltungskompetenz zeigen
- in ihre Überlegungen auch internationale Literatur einbeziehen
- ein Methodenrepertoire vor dem Hintergrund des Ansatzes einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung entwickeln
und beurteilen

Personale Kompetenz:
Die Studierenden können
- kooperativ in Gruppen arbeiten
- eigene Weltbilder reflektieren und in Beziehung zu anderen setzen
- mit dem Potential kultureller Vielfalt umgehen
- Gender als Kategorie individuellen und gesellschaftlichen Handelns reflektieren
- sich in der Auseinandersetzung mit Kooperationspartner_innen in Bildungsprozessen üben

Evaluation

Die Lehrveranstaltung ist derzeit nicht zur Evaluation angemeldet.

Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation-feedback.html

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