eventFür eine Geschichte des Blicks (S)
person Maria Teresa Costa

Nächster Termin: Die Veranstaltung beginnt jetzt in Raum C 12.015 Seminarraum.

Termine

wöchentlich | Dienstag | 16:15 - 17:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 12.015 Seminarraum

Studienplankontext

Kombinierte wissenschaftliche Arbeit
Referat im Seminar "Zeitdiagnosen" (25%)
Referat im Seminar "Für eine Geschichte des Blicks" (25%)
Hausarbeit im Seminar "Für eine Geschichte des Blicks" oder im Seminar "Zeitdiagnosen" (50%)
Prüfungstermin: Mittwoch, 30.09.2026
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich.

Organisatorisches

Seminar
Vollständig Präsenz
2
zentrales Verfahren zur Restplatzvergabe (mit Teilnehmerbegrenzung)
30

Anmeldung

zentrales Verfahren zur Restplatzvergabe (mit Teilnehmerbegrenzung)

Die Anmeldung endete am 07.4.2026 um 23:59 Uhr

Wenn Sie in dieser Veranstaltung einen Platz bekommen, werden Sie automatisch auch in der Veranstaltung Zeitdiagnosen - S (Andrea Kretschmann) angemeldet.

Inhaltliches

Deutsch
Toward a History of the Gaze
keine

Das Seminar rekonstruiert aus einer kulturwissenschaftlich-orientierten Perspektive einige Etappen einer Geschichte des Blicks von der antiken Philosophie bis hin zum Voyerismus und zur Videoüberwachung.
Es wird untersucht, inwiefern das Beobachten sich vom reinen Sehen unterscheidet und eine andere Form des Blicks schafft.
Damit wird das Thema nicht nur als Teil einer historischen Rekonstruktion, sondern auch einer Begriffsgeschichte betrachtet, indem sich der Blick nie als neutral, sondern als immer aufgeladen von Polaritäten und Machtausübungen konstituiert.
Daraus werden Fragen der (Un-)Sichtbarkeit, der kulturellen oder sexuellen Differenz, des Ausschlusses oder der Diskriminierung ins Zentrum unserer Diskussion geraten.

Ziel des Seminars ist es, ein kritisches Denken zu entwickeln. Das Seminar wird in einer interaktiven Form gestaltet, die besonders viel Raum zur Diskussion vorsieht. Eine aktive Teilnahme der Studierenden wird also erwartet. Während der Sitzungen werden wir Texte in Form eines Close Readings zusammen lesen sowie mit audio-visuellen Medien arbeiten und gemeinsam diskutieren. Eine sorgfältige Lektüre der Texte zuhause soll das Seminar begleiten.

Evaluation

Die Lehrveranstaltung ist derzeit nicht zur Evaluation angemeldet.

Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation-feedback.html

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