eventFreiheit und Eigentum (S)
person Rime Abd Al Majeed

Nächster Termin: Am 13. Juli um 15:00 Uhr

Termine

Einzeltermin | Mo, 13.07.2026, 15:00 - Mo, 13.07.2026, 18:00 | C 12.015 Seminarraum
Einzeltermin | Di, 14.07.2026, 10:00 - Di, 14.07.2026, 15:00 | C 12.015 Seminarraum
Einzeltermin | Mi, 15.07.2026, 10:00 - Mi, 15.07.2026, 15:00 | C 12.015 Seminarraum
Einzeltermin | Do, 16.07.2026, 10:00 - Do, 16.07.2026, 15:00 | C 12.015 Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 17.07.2026, 10:00 - Fr, 17.07.2026, 14:00 | C 12.015 Seminarraum

Studienplankontext

Schriftliche wissenschaftliche Arbeit ohne Aufsicht
Prüfungstermin: Mittwoch, 30.09.2026
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Lesereport im Seminar "Dialektik der Aufklärung" (25%) Lesereport im Seminar "Politische Theorie der Klimakrise" (25%) Hausarbeit in einem der beiden Seminare, 12 S. (50%) | Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich.

Organisatorisches

Seminar
Vollständig Präsenz
2
zentrales Verfahren zur Restplatzvergabe (mit Teilnehmerbegrenzung)
30

Anmeldung

zentrales Verfahren zur Restplatzvergabe (mit Teilnehmerbegrenzung)

Die Anmeldung endete am 07.4.2026 um 23:59 Uhr

Sie werden in dieser Veranstaltung automatisch an-/abgemeldet, wenn Sie sich in einer der folgenden Veranstaltungen an-/abmelden:
"Dialektik der Aufklärung" (Horkheimer und Adorno) – Damals und Heute (Heiko Stubenrauch, Christian Voller)

Personen

Inhaltliches

Deutsch
...
keine

Sowohl Freiheit als auch Eigentum sind seit der europäischen Aufklärung tief im modernen Selbstverständnis verankert. Dabei wird Freiheit selbst über den Begriff des Eigentums gedacht und hergestellt: als Selbstverfügung, Aneignung, durch die verrechtlichte Person und als notwendige Bedingung bürgerlicher Existenz. Eigentum ist die zentrale Form moderner Subjektivität, aus der sich ein Rechtsverhältnis in der bürgerlichen Ordnung ergibt. Zugleich ist genau diese Verbindung historisch und begrifflich problematisch, denn der emanzipative Freiheitsbegriff der Aufklärung entsteht in einem globalen Zusammenhang der Ungleichheit, der durch koloniale Expansion, Ausbeutung, Versklavung, Enteignung, Zerstörung und Tod gekennzeichnet ist.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwiefern Eigentum als Ausdruck oder Bedingung von Freiheit fungiert. Welche Rolle spielt Aneignung bei der Herausbildung des Begriffs der Person? Wie verhalten sich Arbeit, Eigentum und Recht zueinander? Wodurch werden in Freiheits- und Eigentumstheorien Ungleichheiten und Unfreiheiten erzeugt?

Neben der gemeinsamen Lektüre von Primärtexten von Hegel, Locke und Hobbes werden ausgewählte Positionen der neueren Eigentums- und Kolonialismuskritik einbezogen. Ziel des Seminars ist es, die philosophische Verknüpfung von Eigentum und Freiheit seit der Aufklärung historisch zu rekonstruieren, ihr Spannungsfeld und ihre Widersprüchlichkeiten sichtbar zu machen und sie in einem globalen Zusammenhang zu untersuchen um so ein kritisches Denken zu diesen Fragen zu entwickeln. Während der Sitzungen werden wir Auszüge der Texte im Rahmen einer genauen Lektüre lesen und diese gemeinsam diskutieren, daher wird eine aktive Beteiligung der Studierenden erwartet. Dem Seminar sollte eine sorgfältige Lektüre der Texte zu Hause vorausgehen.

Evaluation

Für diese Veranstaltung wurde eine Lehrevaluation angemeldet

Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html

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