Termine
| wöchentlich | Dienstag | 16:00 - 19:00 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 12.105 Seminarraum |
Studienplankontext
reflektierender Essay (Gruppenarbeit) (75%)
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Organisatorisches
Anmeldung
Die Anmeldung endete am 07.4.2026 um 23:59 Uhr
Wenn Sie in dieser Veranstaltung einen Platz bekommen, werden Sie automatisch auch in der Veranstaltung Handlungsfelder in den Kulturwissenschaften - V (Kevin Drews, Serhat Karakayali, Beate Söntgen) angemeldet.
Personen
Inhaltliches
Das Modul geht der Frage nach, inwieweit akademische Texte, Lektüren und Wissensformen nicht nur Erkenntnisinstrumente sind, sondern sich auch in Handlungsformen im kulturellen Feld übersetzen lassen. Zunächst gilt es, die gesellschaftspolitische Relevanz von Texten herauszustellen und zu diskutieren, ob Deutungsangebote allein schon intervenierendes Potential haben. Was bedeutet konzeptionelles Denken und Handeln im Rahmen von Institutionen, welche Herausforderungen und Konflikte sind damit verbunden? In der Vorlesung werden diese Fragen werden im Gespräch mit Gästen aus unterschiedlichen Praxisfeldern (Museen, NGOs, Gewerkschaften, Theatern, Literaturinstitutionen, Medienanstalten, Ministerien etc.). In diesem Seminar fokussieren wir auf Museen und werden Einrichtungen in Hamburg und Berlin besuchen und vor Ort mit Akteur*innen diskutieren. Vorbereitend werden Texte zur Rolle und zu den Aufgaben von Museen dIskutiert. Die Exkursionen werde im Seminar aufgearbeitet. Leitend ist die Frage, in welcher Weise ein kulturwissenschaftliches Studium eine reflektierte, kritische und konzeptionelle Handlungsfähigkeit befördert?
Das Seminar schließt eine verpflichtende Exkursion nach Berlin ein (Termin wird asap bekannt gegeben, 21.5. (Anreise; diese wäre auch am 22.5. frühmorgens möglich, wir beginnen um 11.30 in der Kulturstiftung der Länder) bis 23.5. (Abreise am Nachmittag). Anreise und Unterkunft wird von den Studierenden selbst organisiert. Einen Zuschuss gibt es leider nicht.
Ziel des Moduls ist es, die theoretische Grundierung kulturwissenschaftlicher Handlungsfelder herauszuarbeiten. Es soll deutlich werden, in welcher Weise sich akademische Wissensformen und tacit knowledge, wie es das Arbeiten im Museum hervorbringt, wechselseitig konturieren, ergänzen oder auch außer Kraft setzen, welche Potentiale und welche Konflikte die Begegnung dieser Wissensformen bergen.
Die Unterlagen zu diesem Seminar mit dem Schwerpunkt Museen finden Sie auf dieser Seite. Die Unterlagen, die für alle drei Seminare relevant sind, finden Sie auf der Seite der Vorlesung.
Evaluation
Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation-feedback.html