eventHeterogenität und Individualisierung (V)
person Nele Groß

Nächster Termin: Nächste Woche Mittwoch um 12:15 Uhr

Termine

Einzeltermin | Mi, 08.04.2026, 12:15 - Mi, 08.04.2026, 13:45 | C HS 2 | C HS 2
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 15.04.2026 - 17.06.2026 | C HS 2 | C HS 2
Einzeltermin | Mi, 24.06.2026, 12:15 - Mi, 24.06.2026, 13:45 | C HS 3 | C HS 3
Einzeltermin | Mi, 01.07.2026, 12:15 - Mi, 01.07.2026, 13:45 | C HS 2 | C HS 2
Einzeltermin | Mi, 08.07.2026, 12:15 - Mi, 08.07.2026, 13:45 | C HS 3 | C HS 3

Studienplankontext

Veranstaltungsübergreifende Modulprüfung:
grade [29544] Heterogenität und Individualisierung
Kombinierte wissenschaftliche Arbeit
Schriftlicher Test in der Vorlesung (40%)
Wissenschaftlich fundierte Bearbeitung und Reflexion eines selbst gewählten Seminarthemas (60%)
Prüfungstermin: Sonntag, 26.07.2026
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Der schriftliche Test unter Aufsicht am letzten Termin der Vorlesung am Mittwoch, 08.07.2026 (Gewichtung: 40%) dient dem Nachweis des Verständnisses zentraler Inhalte. Das zweite Prüfungselement (60 %) besteht in der wissenschaftlich fundierten Bearbeitung und Reflexion eines selbst gewählten Seminarthemas auf Grundlage einschlägiger wissenschaftlicher Literatur mit der Abgabefrist bis Sonntag, 26.07.2026 (Gewichtung: 60%). | Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich. Die konkreten Anforderungen werden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben. Die Gesamtnote ergibt sich aus der gewichteten Bewertung der beiden Prüfungselemente. | Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich.

Organisatorisches

Vorlesung
Vollständig Präsenz
2
zentrales Verfahren zur Restplatzvergabe (mit Teilnehmerbegrenzung)
240

Personen

Inhaltliches

Deutsch
Diversity and Individualization
Gasthörerprogramm

Die Vorlesung führt in zentrale Theorieperspektiven und empirische Befunde zu Heterogenität und Individualisierung im schulischen Kontext ein. Ausgangspunkt sind begriffliche und normative Klärungen sowie die Auseinandersetzung mit Inklusion als bildungspolitischem und pädagogischem Leitprinzip. Darauf aufbauend werden unterschiedliche Facetten von Heterogenität systematisch erschlossen.

Die Veranstaltung verbindet erziehungswissenschaftliche, soziologische und psychologische Perspektiven. Theoretische Bezugspunkte bilden unter anderem das Inklusionskonzept sowie Sozialisations- und Ungleichheitsforschung. Zudem werden Befunde zu Bildungsungleichheit, Gruppenheterogenität und Entwicklungsprozessen im Kindes- und Jugendalter berücksichtigt.

Im weiteren Verlauf werden Fragen der Kooperation im professionellen Kontext, der Bildungsgerechtigkeit sowie diagnostischer Kompetenz im Umgang mit heterogenen Lerngruppen vertieft. Dabei werden Spannungsfelder zwischen Gleichbehandlung und Differenzierung, Förderung und Selektion sowie individueller Unterstützung und institutionellen Rahmenbedingungen reflektiert.

Die Vorlesung ist als theoriegeleitete Veranstaltung mit interaktiven Elementen konzipiert. Kurze Reflexionsphasen, Fallbeispiele und strukturierende Diskussionen unterstützen die Verbindung von wissenschaftlichen Perspektiven mit (schul-)praktischen Fragestellungen.

Ziel der Veranstaltung ist es, Studierenden ein fundiertes, theoriegeleitetes Verständnis von Heterogenität und Individualisierung zu vermitteln und sie zur reflektierten Analyse schulischer Praxis zu befähigen.

Die Studierenden:
- kennen zentrale Theorieperspektiven und Forschungsbefunde zu Heterogenität, Individualisierung und Inklusion,
- können intra- und interpersonelle Dimensionen von Heterogenität analytisch unterscheiden und theoretisch einordnen,
- verstehen entwicklungsbezogene, soziale und kulturelle Einflussfaktoren auf Lernprozesse,
- reflektieren unterschiedliche Aspekte schulischer Bildungsprozesse,
- kennen Möglichkeiten der Differenzierung und Individualisierung im Unterricht,
- können Konfliktlagen und Spannungsfelder im Kontext heterogener Lerngruppen analysieren,
- entwickeln Problembewusstsein, Verantwortungsbereitschaft und Kooperationsfähigkeit im professionellen Handeln.

Die Vorlesung zielt darauf ab, wissenschaftlich fundierte Urteilsfähigkeit zu fördern und die Grundlage für reflektierte pädagogische Entscheidungen im späteren Berufsfeld zu legen.

Evaluation

Die Lehrveranstaltung ist derzeit nicht zur Evaluation angemeldet.

Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html

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