Termine
| Einzeltermin | Mi, 08.04.2026, 12:15 - Mi, 08.04.2026, 13:45 | C HS 2 | C HS 2 |
| wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 15.04.2026 - 17.06.2026 | C HS 2 | C HS 2 |
| Einzeltermin | Mi, 24.06.2026, 12:15 - Mi, 24.06.2026, 13:45 | C HS 3 | C HS 3 |
| Einzeltermin | Mi, 01.07.2026, 12:15 - Mi, 01.07.2026, 13:45 | C HS 2 | C HS 2 |
| Einzeltermin | Mi, 08.07.2026, 12:15 - Mi, 08.07.2026, 13:45 | C HS 3 | C HS 3 |
Studienplankontext
grade [29544] Heterogenität und Individualisierung
Wissenschaftlich fundierte Bearbeitung und Reflexion eines selbst gewählten Seminarthemas (60%)
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Organisatorisches
Anmeldung
Die Anmeldung endete am 07.4.2026 um 23:59 Uhr
Sie werden in dieser Veranstaltung automatisch an-/abgemeldet, wenn Sie sich in einer der folgenden Veranstaltungen an-/abmelden:
Neurodiversität verstehen und pädagogische Rahmung wirksam gestalten (Maren-Kristina Lüders),
Wenn Worte wirken – Gesprächsführung und Feedback in heterogenen Lernumgebungen (Neele Tiedemann),
Habitus als Reflexionswerkzeug (Arwed Marquardt),
Heterogenität im (Schul-)Alltag – Zwischen Differenz, Barriere und Teilhabe (B) (Nele Groß),
Heterogenität im (Schul-)Alltag – Zwischen Differenz, Barriere und Teilhabe (A) (Nele Groß),
Heterogenität in Schule und Unterricht: Grundlagen, Reflexion und Handlungsansätze (Christin Beese),
Beziehung vor Methode? Soziales Lernen praktisch gestalten – was im Klassenraum wirklich trägt (Steffi Runge, Karsten Schmedt)
Personen
Inhaltliches
Die Vorlesung führt in zentrale Theorieperspektiven und empirische Befunde zu Heterogenität und Individualisierung im schulischen Kontext ein. Ausgangspunkt sind begriffliche und normative Klärungen sowie die Auseinandersetzung mit Inklusion als bildungspolitischem und pädagogischem Leitprinzip. Darauf aufbauend werden unterschiedliche Facetten von Heterogenität systematisch erschlossen.
Die Veranstaltung verbindet erziehungswissenschaftliche, soziologische und psychologische Perspektiven. Theoretische Bezugspunkte bilden unter anderem das Inklusionskonzept sowie Sozialisations- und Ungleichheitsforschung. Zudem werden Befunde zu Bildungsungleichheit, Gruppenheterogenität und Entwicklungsprozessen im Kindes- und Jugendalter berücksichtigt.
Im weiteren Verlauf werden Fragen der Kooperation im professionellen Kontext, der Bildungsgerechtigkeit sowie diagnostischer Kompetenz im Umgang mit heterogenen Lerngruppen vertieft. Dabei werden Spannungsfelder zwischen Gleichbehandlung und Differenzierung, Förderung und Selektion sowie individueller Unterstützung und institutionellen Rahmenbedingungen reflektiert.
Die Vorlesung ist als theoriegeleitete Veranstaltung mit interaktiven Elementen konzipiert. Kurze Reflexionsphasen, Fallbeispiele und strukturierende Diskussionen unterstützen die Verbindung von wissenschaftlichen Perspektiven mit (schul-)praktischen Fragestellungen.
Ziel der Veranstaltung ist es, Studierenden ein fundiertes, theoriegeleitetes Verständnis von Heterogenität und Individualisierung zu vermitteln und sie zur reflektierten Analyse schulischer Praxis zu befähigen.
Die Studierenden:
- kennen zentrale Theorieperspektiven und Forschungsbefunde zu Heterogenität, Individualisierung und Inklusion,
- können intra- und interpersonelle Dimensionen von Heterogenität analytisch unterscheiden und theoretisch einordnen,
- verstehen entwicklungsbezogene, soziale und kulturelle Einflussfaktoren auf Lernprozesse,
- reflektieren unterschiedliche Aspekte schulischer Bildungsprozesse,
- kennen Möglichkeiten der Differenzierung und Individualisierung im Unterricht,
- können Konfliktlagen und Spannungsfelder im Kontext heterogener Lerngruppen analysieren,
- entwickeln Problembewusstsein, Verantwortungsbereitschaft und Kooperationsfähigkeit im professionellen Handeln.
Die Vorlesung zielt darauf ab, wissenschaftlich fundierte Urteilsfähigkeit zu fördern und die Grundlage für reflektierte pädagogische Entscheidungen im späteren Berufsfeld zu legen.
Evaluation
Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html