eventNaturwissenschaft von links: Die wissenschaftliche Moderne in der Arbeiterbewegung des frühen 20. Jahrhunderts (S)
person Monika Wulz

Nächster Termin: Am 28. Mai um 16:15 Uhr

Termine

Einzeltermin | Do, 09.04.2026, 16:15 - Do, 09.04.2026, 17:45 | C 12.010 Seminarraum
Einzeltermin | Do, 16.04.2026, 16:15 - Do, 16.04.2026, 17:45 | C 12.010 Seminarraum
Einzeltermin | Do, 28.05.2026, 16:15 - Do, 28.05.2026, 17:45 | C 12.010 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 06.07.2026, 14:00 - Do, 09.07.2026, 12:00 | extern | Blockseminar mit der AG Wissenschaftsgeschichte der Goethe-Universität Frankfurt/Main im Schloss Rauischholzhausen

Studienplankontext

Schriftliche wissenschaftliche Arbeit ohne Aufsicht
Prüfungstermin: Mittwoch, 30.09.2026
Wiederholungstermin: : Keine selbständige Anmeldung zum Wiederholungstermin möglich. info_outline
Montag, 30.11.2026
Hausarbeit, 12–15 Seiten | Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich.

Organisatorisches

Seminar
Vollständig Präsenz
2
zentrales Verfahren zur Restplatzvergabe (mit Teilnehmerbegrenzung)
30

Anmeldung

zentrales Verfahren zur Restplatzvergabe (mit Teilnehmerbegrenzung)

Die Anmeldung endete am 07.4.2026 um 23:59 Uhr

Personen

Inhaltliches

Deutsch
...
keine

Die großen Umbrüche in den modernen Naturwissenschaften, die sich im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert von der Biologie bis zur Physik, sowie damit verbunden auch in Teilen der Gesellschaftswissenschaften vollzogen, wurden auch in verschiedenen Teilen der politischen Linken wahrgenommen und teils enthusiastisch begrüßt. Dies geschah im Zusammenhang mit radikalen modernistischen Bewegungen, in den Bemühungen um eine Popularisierung des neuen wissenschaftlichen Wissens in der Arbeiterbildung, in den revolutionären Ereignissen des frühen 20. Jahrhunderts und der Suche nach neuen Modellen des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Manche der an den Umbrüchen beteiligten Wissenschaftler*innen standen selbst der politischen Linken nahe und beteiligten sich an den Bemühungen, die modernen Natur­wissenschaften mit gesellschaftlicher Veränderung zu verknüpfen, so etwa in Teilen des Wiener Kreises, in Großbritannien oder in der jungen Sowjetunion. Dies historisch und epistemologisch genauer zu verstehen ist das Ziel der Lehrveranstaltung.

An Beispielen, die auch nach den Interessen der Teilnehmenden ausgewählt werden, beschäftigen wir uns u.a. mit folgenden zwischen den beiden Weltkriegen heftig diskutierten Fragenkomplexen: Wie wurde neues wissenschaftliches Wissen in der und für die Arbeiterbewegung verbreitet? Welche Rolle spielte Wissenschaft im Klassenkampf? Wie wurde versucht, eine einheitliche wissenschaftliche Perspektive auf Natur und Gesellschaft zu entwickeln? Wie positionierte sich eine progressive oder „proletarische“ Wissenschaft gegen konservative „bürgerliche“ Wissenschaftstraditionen auf der einen, völkisch-faschistische Wissensansprüche auf der anderen Seite?

Lehrpersonen: Moritz Epple (Frankfurt/M.), Friederike Odenwald (Hamburg), Monika Wulz (Lüneburg)

Organisatorisches: Die Lehrveranstaltung wird nach einer Vorbereitungsphase zu Beginn des Sommersemesters als Blockseminar gemeinsam von der AG Wissenschaftsgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt/Main und der Professur für Kulturgeschichte des Wissens an der Leuphana durchgeführt. Das Blockseminar findet vom 6.-9. Juli 2026 in Schloss Rauischholzhausen bei Marburg statt. Zur Vorbereitung wird gemeinsam mit den Teilnehmenden ein Seminarreader erstellt. Die Teilnehmenden beteiligen sich an den Gesamtkosten (Reise, Aufenthalt, Verpflegung, Seminarmaterialien) mit einem Eigenanteil von höchstens 100 Euro.

Evaluation

Die Lehrveranstaltung ist derzeit nicht zur Evaluation angemeldet.

Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html

DE | EN
IMPRESSUM
GET SUPPORT!