Termine
| 14-täglich | Donnerstag | 14:15 - 17:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 5.311 Seminarraum |
Studienplankontext
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Organisatorisches
Anmeldung
Die Anmeldung endete am 07.4.2026 um 23:59 Uhr
Personen
Inhaltliches
Die politische Repräsentation ist ein zentraler Bestandteil moderner Demokratien. In allgemeinen Wahlen bestimmen Bürgerinnen und Bürger ihre politischen Vertreterinnen und Vertreter und entscheiden damit über die Zusammensetzung des Parlaments. Dieses trifft gesamtgesellschaftlich verbindliche Entscheidungen und übt damit eine rechtlich autorisierte Herrschaftsfunktion aus. Wessen Interessen aber werden von Abgeordneten und Fraktionen vertreten? Inwieweit stellen Parlamente tatsächlich ein Spiegelbild der Gesellschaft dar? Haben die Meinungen und Interessen der Bürgerinnen und Bürger einen Einfluss auf Policy Outputs?
Dieses Seminar bietet Studierenden eine Einführung in grundlegende Konzepte und Theorien der politischen Repräsentation und diskutiert aktuelle Erkenntnisse der empirischen Repräsentationsforschung vor dem Hintergrund der These, die repräsentative Demokratie befinde sich in einer fundamentalen Krise. Dabei wird die politische Repräsentation bestimmter Bevölkerungsgruppen in unterschiedlichen europäischen Staaten verglichen.
Im Laufe des Seminars werden den Studierenden grundlegende Konzepte der Repräsentationstheorie und der Stand der empirischen Repräsentationsforschung vermittelt. Darüber hinaus werden auch Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens wiederholt, die die Studierenden bei der Entwickung eines eigenen Forschungsdesigns benötigen.
Evaluation
Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation-feedback.html