Termine
| wöchentlich | Donnerstag | 08:15 - 09:45 | 12.10.2026 - 29.01.2027 | C 7.019 Seminarraum |
Studienplankontext
Wiederholungstermin: : Keine selbständige Anmeldung zum Wiederholungstermin möglich. info_outline
Mittwoch, 15.09.2027
Organisatorisches
Anmeldung
Die Anmeldung beginnt erst am 02.10.2026 um 08:00 Uhr. Sie endet am 12.10.2026 um 23:59 Uhr
Diese Veranstaltung gehört zum Cluster »IFSP B.A. SozPäd - Geschichte der Sozialpädagogik«.
In diesem Cluster ist während der Losphasen eine Wahlmöglichkeit zugelassen.
Personen
Inhaltliches
Der Fokus dieses Seminars liegt auf der komplexen Geschichte der Heimerziehung (und des Pflegekinderwesens) seit Beginn des 19. Jahrhunderts in Deutschland und Europa. Die konkreten Entwicklungen im Feld der Heimerziehung sind jeweils nur in ihrer Zeit zu verstehen: Welche rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen gab es wann? Welche Kinder wurden wann wie platziert? Wie entwickelte und professionalisierte sich die Berufsausbildung der in diesem Feld tätigen Personen? Welche „großen (sozial-)pädagogischen Ideen“ waren wann en Vogue?
Im Seminar wird sich dem Thema anhand verschiedener Schwerpunkte angenähert. Diese sind (spätestens) ab dem 15.09.26 im Seminarplan auf mystudy ersichtlich.
Abschliessend werden historische Formen des Machtmissbrauchs durch sozialpädagogische Institutionen und ihre Folgen bis in die Gegenwart hinein diskutiert.
Am 05. November werden wir gemeinsam eine Exkursion zum Rauhen Haus in Hamburg unternehmen. Dort werden wir eine Führung über das Gelände bekommen, sowie Einblick in das dortige Archiv erhalten, in dem sich u.a. alte Zöglingsakten und Briefe an J. H. Wichern befinden.
Die zweite Exkursion am 03. Dezember führt uns zur Euthanasie-Gedenkstätte auf dem Gelände des Psychatrischen Klinikums in Lüneburg.
In diesem Seminar geht es insbesondere um:
1. Das Erlangen eines Verständnisses der Geschichte der Heimerziehung (und des Pflegekinderwesens) in Deutschland und Europa
2. Das Verstehen und die Reflexion des gegenwärtigen fachlichen Diskurses um stationäre Unterbringung in seiner historischen Gewordenheit.
3. Das Erwerben methodischer Grundfertigkeiten mit Blick auf die Analyse, Einordnung und Interpretation historischer Quellen
Erwartet wird zudem eine regelmäßige Teilnahme in Präsenz (d.h. maximal zwei Fehlzeiten/Semester) und die Bearbeitung der Aufgaben, welche für das Selbststudium vorgesehen sind.
Evaluation
Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html