Termine
| 14-täglich | Mittwoch | 10:00 - 14:00 | 21.10.2026 - 27.01.2027 | C 12.001 Seminarraum |
Studienplankontext
Hausarbeit (70%)
Wiederholungstermin: : Keine selbständige Anmeldung zum Wiederholungstermin möglich. info_outline
Freitag, 14.05.2027
Organisatorisches
Anmeldung
Die Anmeldung beginnt erst am 02.10.2026 um 08:00 Uhr. Sie endet am 12.10.2026 um 23:59 Uhr.
Personen
Inhaltliches
Innovation, Patente, Start-ups und Wirtschaftswachstum prägen die Anforderungen an wissenschaftliche Forschung in unserer Gegenwart. Dass Wissenschaft nicht nur Selbstzweck ist, sondern zur Steigerung der Wirtschaftsleistung beitragen soll, wird von Akteur:innen in der Wissenschaftspolitik heute als selbstverständlich vorausgesetzt.
Das Seminar beschäftigt sich mit der Geschichte und Gegenwart dieser ökonomisierten Erwartungshaltung an Wissenschaft im Zeichen von Kapitalismus und Wirtschaftswachstum. Unter welchen Bedingungen kam die Vorstellung auf, dass Wissenschaft wirtschaftlich produktiv ist? Wie prägte diese Vorstellung die Bedingungen und Praktiken von Forschung? Wem gehört wissenschaftliches Wissen in einer auf Profit ausgerichteten Wirtschaftsweise? Und auf welche Weise schreibt sich die Ökonomisierung von Forschung in Geschlechterverhältnisse ein?
Im Seminar analysieren wir Quellen aus dem 20. und 21. Jahrhundert aus den Bereichen von Wissenschaftspolitik und Forschung, um zu verstehen, wie die ökonomischen Strukturen wissenschaftliche Forschung, ihre Akteur:innen, Praktiken und Infrastrukturen prägten und prägen. Anhand von Forschungsliteratur vollziehen wir größere Bögen dieser Entwicklung nach.
Die Studierenden lernen eigenständig die ökonomischen Bedingungen von Forschung in der Gegenwart zu analysieren und in die historische Entwicklung der Ökonomisierung von Wissenschaft einzuordnen.
Evaluation
Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html