Termine
| wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 12.10.2026 - 29.01.2027 | C 12.001 Seminarraum |
Studienplankontext
Wissenschaftliches Essay: (50%)
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Organisatorisches
Anmeldung
Die Anmeldung endete am 12.10.2026 um 23:59 Uhr.
Personen
Inhaltliches
Dieses Seminar ist ein forschendes Lernprojekt im Sinne des Design-Based Research (DBR) und verfolgt das Ziel, dass die Studierenden – im Sinne des didaktischen Doppeldeckers – gesundheitsbezogene Gestaltungskompetenzen entwickeln, indem sie:
Erkunden – eigene Erfahrungen mit Bewegung, Atem, Schlaf und Gefährdungsbeurteilung machen;
Reflektieren – diese Erfahrungen schriftlich und mündlich verarbeiten (als Grundlage für die eigene Unterrichtsgestaltung);
Gestalten – Mini-Lehreinheiten für Auszubildende entwickeln, erproben und mit Peer-Feedback weiterentwickeln (→ Transfer in die Praxis).
Dabei werden körper- und atembasierte Methoden, Schlafbeobachtungen, Fallvignetten und systemische Aufstellungen als erfahrungsorientierte Lernanlässe eingesetzt. Die Studierenden reflektieren ihre Erlebnisse in schriftlichen Reflexionsbogen und in Gruppendiskussionen, um ein reflektiertes Verständnis für psychische Belastungen und Selbstfürsorge zu entwickeln. Im abschließenden Gestaltungsprozess entwerfen sie eigenständig didaktisch fundierte Mini-Lehreinheiten, die sie im Seminar erproben und gemeinsam mit ihren Kommiliton:innen weiterentwickeln.
Das Seminar ist partizipativ und handlungsorientiert angelegt: Durch interaktive Methoden wie Gruppenarbeit, Peer-Feedback, Rollenspiele und kreative Gestaltungsaufgaben gestalten die Studierenden den Lernprozess aktiv mit. Digitale Tools (z. B. Padlets, digitale Portfolios) unterstützen die Dokumentation und Kollaboration.
Die Studierenden entwickeln ein vertieftes Verständnis für die Bedeutung gesundheitsbezogener Gestaltungskompetenzen im berufsbildenden Kontext. Sie sind in der Lage, erfahrungsorientierte Lehr-Lern-Angebote zu entwerfen, die auf dem Prinzip des didaktischen Doppeldeckers basieren und im Berufsschulkontext anwendbar sind. Durch die iterative Entwicklung und Erprobung von Mini-Lehreinheiten stärken sie ihre Kompetenzen in selbstgesteuertem Lernen, kreativer Problemlösung und fachlicher Reflexion – und tragen aktiv zur Entwicklung eines erprobten, transferfähigen Lehr-Lern-Angebots für die Berufsschule bei.
Gastreferent:innen aus dem more-Projekt können das Programm ergänzen.
Evaluation
Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html