Termine
| wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 12.10.2026 - 29.01.2027 | C 5.111 Seminarraum |
Studienplankontext
schriftliche Ausarbeitung (des Eigenanteils - je einige S. sollten genügen) (33%)
Schlusspräsentation (inkl. anschließendem Q&A) (34%)
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Organisatorisches
Anmeldung
Die Anmeldung endete am 12.10.2026 um 23:59 Uhr.
Personen
Inhaltliches
Sexualisierte Gewalt in institutionellen Kontexten stellt das Rechtssystem vor Herausforderungen. Wo Machtasymmetrien, besondere Schutzpflichten und organisatorische Verantwortung aufeinandertreffen – etwa in Schulen, Kirchen, der Kinder- und Jugendhilfe, im Sport oder im Gesundheitswesen – können nicht nur individuelle Rechtsverletzungen entstehen, sondern häufig auch strukturelle Hürden bei deren Aufarbeitung.
In einem projektorientierten Format analysieren die Studierenden angeleitet eigenständig nationale und internationale Entwicklungen. Im Fokus stehen dabei Rechtsprechung und Literatur, die Schmerzensgeldpraxis, aktuelle Reformdebatten – auch auf europäischer Ebene – sowie rechtsvergleichende Perspektiven.
Das Seminar nimmt dieses Spannungsfeld in den Blick: Wie gehen Haftungsrecht, Verjährung und Beweislast mit den Realitäten von Trauma, Schweigen und institutioneller Verantwortung um? Und inwiefern tragen rechtliche Strukturen selbst zu Durchsetzungshindernissen bei?
Evaluation
Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html