eventVerflochtene Texte: Intertextualität in der Literatur (S)
person Kevin Drews

Nächster Termin: Am 03. Dezember um 14:15 Uhr
Diese Veranstaltung stammt aus dem Wintersemester 2026/2027!

Termine

wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 28.11.2026 - 29.01.2027 | C 7.013 Seminarraum

Studienplankontext

Schriftliche wissenschaftliche Arbeit ohne Aufsicht
Prüfungstermin: Mittwoch, 31.03.2027
Wiederholungstermin: : Keine selbständige Anmeldung zum Wiederholungstermin möglich. info_outline
Donnerstag, 30.09.2027
Hausarbeit

Organisatorisches

Seminar
Vollständig Präsenz
1
zentrales Verfahren zur Restplatzvergabe (mit Teilnehmerbegrenzung)
25

Anmeldung

zentrales Verfahren zur Restplatzvergabe (mit Teilnehmerbegrenzung)

Die Anmeldung endete am 12.10.2026 um 23:59 Uhr.

Wenn Sie in dieser Veranstaltung einen Platz bekommen, werden Sie automatisch auch in der Veranstaltung Forschungsmethoden der Kulturwissenschaften - V (Anna Lisa Ramella) angemeldet.

Personen

Inhaltliches

Deutsch
Intertextuality
keine

Kein Text steht für sich allein. Im Gegenteil: Literarische Texte entstehen stets im Zusammenhang mit anderen Texten und treten auf vielfältige Weise mit ihnen in Beziehung. Sie zitieren, spielen aufeinander an, greifen Figuren, Motive oder Stoffe auf oder verweisen bereits durch Titel, Widmungen oder andere paratextuelle Elemente auf andere Werke. Darüber hinaus stellen auch Leser:innen im Prozess der Lektüre Bezüge zwischen Texten her, und zwar auch dort, wo diese nicht ausdrücklich im Text angelegt sind.

Diese vielfältigen Formen der Text-Beziehungen werden unter dem Begriff der Intertextualität gefasst, einem zentralen Grundbegriff einer kulturwissenschaftlich orientierten Literaturwissenschaft. Das Seminar führt in die wichtigsten theoretischen Ansätze zur Intertextualität ein und vermittelt grundlegende Kenntnisse literaturwissenschaftlicher Textanalyse. Dabei werden Fragen danach diskutiert, was überhaupt ein literarischer Text ist, welche Funktionen intertextuelle Bezüge haben und wie unterschiedliche Lektüre- und Interpretationsverfahren mit ihnen umgehen.

Anhand literarischer Beispiele wird erprobt, wie sich intertextuelle Bezüge beschreiben und analysieren lassen. Ziel ist es, Intertextualität als zentrale Theorie kulturwissenschaftlicher Textarbeit und als methodischen Zugang kennenzulernen und an exemplarischen Lektüren einzuüben.

Evaluation

Die Lehrveranstaltung ist derzeit nicht zur Evaluation angemeldet.

Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html

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