eventKrieg und Frieden (S)
person Marina Martinez Mateo

Nächster Termin: Am 15. Oktober um 10:15 Uhr

Termine

wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 12.10.2026 - 29.01.2027 | C 12.015 Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 27.11.2026, 14:00 - Fr, 27.11.2026, 15:45 | C 14.102 a Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 29.01.2027, 14:00 - Fr, 29.01.2027, 18:15 | C 14.102 a Seminarraum

Studienplankontext

Praktische Prüfung
Prüfungstermin: Mittwoch, 31.03.2027 - Mittwoch, 31.03.2027
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Organisation einer gemeinsamen Diskussionsveranstaltung, inklusive eigener Inputs und ggf. Gäste. Abgabe für verschriftliche Inputs am 31.03.2027. | Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich.

Organisatorisches

Seminar
Vollständig Präsenz
2
zentrales Losverfahren (mit Teilnehmerbegrenzung)
30

Anmeldung

zentrales Losverfahren (mit Teilnehmerbegrenzung)

Die Anmeldung beginnt erst am 02.10.2026 um 08:00 Uhr. Sie endet am 12.10.2026 um 23:59 Uhr.

Inhaltliches

Deutsch
War and Peace
keine

Angesichts globaler Aufrüstung, zunehmender Militarisierung und der Ausweitung gewaltsamer, kriegerischer Konflikte bekommt das Nachdenken über die Bedeutung von Krieg und die Möglichkeit von Frieden eine neue Dringlichkeit. Zugleich scheint genau dieses Nachdenken komplizierter zu werden: Ein Einstehen für den Frieden erscheint nicht selten als weltfremd oder naiv – bisweilen erweist sich der Ruf nach Frieden gar als Teil populistischer Strategien. Umso wichtiger wird es demnach, Begriffe und theoretische Perspektiven zu entwickeln, die eine differenzierte und eigenständige Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Konfliktlagen und Debatten ermöglichen. Dies zu versuchen ist der Anspruch des Seminars.

Dazu werden wir das Begriffspaar „Krieg und Frieden“ zum Ausgangspunkt nehmen und uns der Frage nach dem Verhältnis dieser Begriffe widmen: Ist Frieden mehr als die Abwesenheit von Krieg? Unter welchen Bedingungen können Krieg und Gewalt zur Schaffung von Frieden gerechtfertigt sein (wenn überhaupt)? Und inwiefern lässt sich (umgekehrt) Frieden denken, ohne Gewalt und Krieg als notwendige Bezugs- und Kontrastpunkte vorauszusetzen?

Zur Diskussion dieser Fragen werden wir klassische und zeitgenössische Theorien des gerechten Krieges behandeln und kritisch befragen sowie unterschiedliche Formen und Begründungen des Pazifismus in den Blick nehmen – auch um zu ersehen, welche pazifistischen Ansätze heute noch tragfähig erscheinen und inwiefern sie angesichts gegenwärtiger politischer Konstellationen neu bestimmt oder aktualisiert werden müssten. Wir werden uns mit der Frage nach den Bedingungen des Friedens und mit dem Verhältnis von Gewalt und Gewaltlosigkeit beschäftigen, feministische Perspektiven auf Militarismus diskutieren und nach künstlerischen und kulturellen Formaten der Verhandlung von Krieg und Frieden suchen.

Ziel des Seminars ist es, differenziert und (womöglich) kontrovers zu diskutieren und eigene Positionen zum Umgang mit Militarisierung und Aufrüstung in der Gegenwart zu entwickeln. Dazu wird es am Ende des Seminars einen gemeinsam organisierten Diskussionsworkshop geben, bei dem eigene Impulse vorgestellt und gegebenenfalls mit eingeladenen Gästen diskutiert werden sollen.

Evaluation

Die Lehrveranstaltung ist derzeit nicht zur Evaluation angemeldet.

Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html

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