Termine
| wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 12.10.2026 - 29.01.2027 | C 5.325 Seminarraum |
Studienplankontext
Schriftliche Bearbeitung einer Fragestellung, ca. 7 Seiten (70%)
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Organisatorisches
Anmeldung
Die Anmeldung beginnt erst am 02.10.2026 um 08:00 Uhr. Sie endet am 12.10.2026 um 23:59 Uhr
Personen
Inhaltliches
Die Bezeichnung ›Realismus‹ gehört zu den wichtigsten Orientierungsvokabeln in den ästhetischen Debatten seit dem 19. Jahrhundert. Dabei umfasst der Terminus ganz unterschiedliche Anwendungen. So wird er entweder als Stil- oder als Epochenbegriff, oder aber in programmatischer Absicht benutzt. Auf eine Definition hat sich die Forschung bislang noch nicht einigen können. Klar ist jedoch, dass mit ihm das Verhältnis des Kunstwerks zur außerkünstlerischen Realität zur Debatte steht. Kann sich die Kunst die Realität inkorporieren? Oder muss die Wirklichkeitsnähe der Werke als Realismus-Effekt begriffen werden? Die technisch generierten Bilder des Films werfen gegenüber dem literarischen Dokumentarismus gerade in Bezug auf ihre Realitätshaltigkeit andere Fragen auf. Deshalb wird das Seminar auf den Unterschied zwischen beiden Künsten eingehen. Darüber hinaus sollen markante Positionen der Realismusdiskussion seit dem 19. Jahrhundert exemplarisch vergegenwärtigt werden.
Evaluation
Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html