eventArbeit, Liebe, Leben: Feministische Ansätze zur Familie (S)
person Marina Martinez Mateo

Nächster Termin: Am 14. Oktober um 12:15 Uhr
Diese Veranstaltung stammt aus dem Wintersemester 2026/2027!

Termine

wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 12.10.2026 - 29.01.2027 | C 12.015 Seminarraum

Studienplankontext

Mündliche Prüfung (20 Minuten)
personMarina Martinez Mateo (verantwortlich), person N. N.
Prüfungstermin: Montag, 25.01.2027 - Freitag, 05.02.2027
Wiederholungstermin: : Keine selbständige Anmeldung zum Wiederholungstermin möglich. info_outline
Mittwoch, 28.04.2027 - Samstag, 15.05.2027
Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich.

Mündliche Prüfung (20 Minuten)
personMarina Martinez Mateo (verantwortlich), person N. N.
Prüfungstermin: Montag, 25.01.2027 - Freitag, 05.02.2027
Wiederholungstermin: : Keine selbständige Anmeldung zum Wiederholungstermin möglich. info_outline
Mittwoch, 28.04.2027 - Samstag, 15.05.2027
Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich.

Organisatorisches

Seminar
Vollständig Präsenz
2
zentrales Losverfahren (mit Teilnehmerbegrenzung)
30

Anmeldung

zentrales Losverfahren (mit Teilnehmerbegrenzung)

Die Anmeldung beginnt erst am 02.10.2026 um 08:00 Uhr. Sie endet am 12.10.2026 um 23:59 Uhr.

Inhaltliches

Deutsch
Love, Life, Labor: Feminist Analyses of the Family
Gender-Diversity-Zertifikat

Wie lässt sich die (bürgerliche) Familie begreifen? Welche gesellschaftlichen Verhältnisse und Subjektivitäten werden durch die Familie hervorgebracht? Materialistisch-feministische Ansätze seit dem 19. Jahrhundert analysieren die Familie als einen Ort der Etablierung ökonomischer und patriarchaler Herrschaft. Im Zentrum steht dabei das Anliegen, die Unterscheidung von reproduktiver und produktiver Arbeit ins Blickfeld zu rücken, ein Verständnis von sozialer Reproduktion zu gewinnen und die gesellschaftliche Bedeutung von Erbe zu begreifen. Zugleich wird (etwa im Rahmen der Care Ethik oder im Schwarzen Feminismus) immer wieder betont, dass familiäre Orte der (Für-)Sorge und Intimität auch einen Möglichkeits- und Schutzraum bilden können, in dem ökonomische, individualistische oder gewaltvolle Verhältnisse zumindest momenthaft ausgesetzt wären. So erscheint die Familie als eine Institution der bürgerlichen Gesellschaft, die zugleich in einem ambivalenten, nicht widerspruchsfreien Verhältnis zu ihr steht.

Um diese Ambivalenz zu verstehen und zu diskutieren, soll im Seminar die Familie unter der begrifflichen Konstellation „Arbeit, Liebe, Leben“ in den Blick genommen werden. Dadurch kann das Ineinandergreifen von ökonomischen, reproduktiven bzw. generationalen und affektiven Logiken hervortreten, das für ein Verständnis der Familie entscheidend ist. Dazu sollen u.a. Texte von Friedrich Engels, Alexandra Kollontai, Mariarosa Dalla Costa, Patricia Hill Collins, Melinda Cooper und Kathi Weeks diskutiert werden. Darüber hinaus werden wir uns mit Arbeiten aus der Care-Ethik, der Kritischen Theorie sowie mit psychoanalytischen Ansätzen beschäftigen.

Evaluation

Die Lehrveranstaltung ist derzeit nicht zur Evaluation angemeldet.

Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html

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