eventReflexion, Transformation und digitale Kulturen (S)
person Anne Gräfe

Nächster Termin: Am 13. Oktober um 14:15 Uhr

Termine

wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 12.10.2026 - 29.01.2027 | C 5.310 Seminarraum

Studienplankontext

Kombinierte wissenschaftliche Arbeit
mündl. Referat im Seminar (25%)
Hausarbeit (75%)
Prüfungstermin: Mittwoch, 31.03.2027
Wiederholungstermin: : Keine selbständige Anmeldung zum Wiederholungstermin möglich. info_outline
Sonntag, 23.05.2027
Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich.

Organisatorisches

Seminar
Vollständig Präsenz
2
zentrales Losverfahren (mit Teilnehmerbegrenzung)
30

Anmeldung

zentrales Losverfahren (mit Teilnehmerbegrenzung)
02.10.2026 8:00 Uhr bis zum 12.10.2026 23:59 Uhr
- 1. Losen am 06.10.2026 um 23:00 Uhr.
- 2. Losen am 09.10.2026 um 12:00 Uhr.
Anmeldezeitraum läuft.

Wenn Sie in dieser Veranstaltung einen Platz bekommen, werden Sie automatisch auch in der Veranstaltung Die kulturwissenschaftliche Diskussion über Künstliche Intelligenz - S (Sybille Krämer) angemeldet.

Personen

Inhaltliches

Deutsch
Reflection, Transformation, and Digital Cultures
keine

Reflexion gilt seit der Aufklärung als Grundbedingung von Mündigkeit: Wer reflektiert, gewinnt Distanz zu sich selbst, prüft seine Überzeugungen und wird fähig zur Selbstbestimmung. Doch was genau geschieht im Akt der Reflexion? Ist sie ein Spiegel des Bewusstseins – oder ein Prozess der Selbstveränderung? Und welche Rolle spielen Medien dabei? Reflexion wird hier nicht primär als inneren Denkakt verstanden, sondern als medial organisierte Praxis der Selbst- und Weltverhältnisse. Sprache, Literatur, Schrift, technische Medien und digitale Plattformen fungieren dabei als historische Bedingungen von Selbstbeobachtung und Selbsttransformation. Reflexion erscheint so als zivilisatorische Errungenschaft – zugleich aber auch als mögliche Technik der Disziplinierung und Steuerung.


Klassische Positionen der Philosophie sollen mit medien- und kulturtheoretischen Ansätzen verbunden und der Blick insbesondere auf digitale Kulturen als Reflexionsregime der Gegenwart gerichtet werden. Ziel ist es, Medien nicht nur als Kommunikationsmittel, sondern als Bedingungen der Selbstverhältnisse zu analysieren.

Das Seminar richtet sich an Masterstudierende, die an theoretischer Vertiefung, begrifflicher Arbeit und einer kritischen Analyse digitaler Gegenwartskulturen interessiert sind.

Evaluation

Die Lehrveranstaltung ist derzeit nicht zur Evaluation angemeldet.

Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html

DE | EN
IMPRESSUM
GET SUPPORT!