eventKapitalismus, Kolonialität, Globalisierung in der Kunst der Gegenwart (S)
person Susanne Leeb

Nächster Termin: Am 13. Oktober um 14:15 Uhr

Termine

wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 12.10.2026 - 29.01.2027 | C 5.325 Seminarraum

Studienplankontext

Schriftliche wissenschaftliche Arbeit ohne Aufsicht
Prüfungstermin: Mittwoch, 31.03.2027
Wiederholungstermin: : Keine selbständige Anmeldung zum Wiederholungstermin möglich. info_outline
Donnerstag, 30.09.2027
ca. 20 Seiten. | Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich.

Organisatorisches

Seminar
Vollständig Präsenz
2
zentrales Losverfahren (mit Teilnehmerbegrenzung)
35

Anmeldung

zentrales Losverfahren (mit Teilnehmerbegrenzung)

Die Anmeldung beginnt erst am 02.10.2026 um 08:00 Uhr. Sie endet am 12.10.2026 um 23:59 Uhr

Sie werden in dieser Veranstaltung automatisch an-/abgemeldet, wenn Sie sich in einer der folgenden Veranstaltungen an-/abmelden:
Production and Reproduction: Capitalism, Colonialism, Globality (Ben Trott)

Personen

Inhaltliches

Deutsch
Capitalism, Coloniality and Globalisation in Contemporary Art
Gender-Diversity-Zertifikat

Das Seminar widmet sich künstlerischen Arbeiten und Ausstgellungen, die auf unterschiedliche Weise den Zusammenhang von Kapitalismus, Kolonialität und Globalisierung thematisieren. Ausgehend von Diskussionen um Globale Kunst vs. Transkulturalität stehen vor allem anti- und dekoloniale Praktiken und Verfahren im Vordergrund. Die Frage wird dabei sein, wie genau, mit welchen Materialien und welchen künstlerischen Verfahrensweisen jeweils gearbeitet wird, und was Kunst in diesem Zusammenhang leisten kann. Wie kann Kunst gegen eine Weltverarmung anarbeiten und an welche auch widerständigen Praktiken knüpfen Künstler*innen an? Das Seminar wird dabei auch auf einen breiteren historischen Zusammenhang ausgreifen, der von der Weltausstellung in London im Jahr 1852 ausgeht und von dort aus fragt, wie sich durch diesen Komplex, Kapitalismus, Kolonialität, Globalisierung auch ästhetische Konzepte verändert haben. Gleichzeitig geht das Seminar einem Wandel in der Richtung der Kämpfe nach. Waren die 1930er Jahre vom antikolonialen Widerstand geprägt (vgl. der Seminarkomplex zu Aimé Césaire), galt die Aufmerksamkeit in den 1950er Jahren den Transformationsprozessen im Zuge der Dekolonisierung (vgl. Seminarsitzung zu Tshibumba Kanda Matulu), um sich in der Gegenwart stärker neukolonialen Formen der Landnahme und der Extraktion zuzuwenden (vgl. Sitzung zu Karrabing Film Collective).

Die Studierenden erlernen anhand einzelner künsterlischer Arbeiten, diese zu erschließen und zu theoretischen Texten in Bezug zu setzen. Gleichzeitig erhalten sie einen Überblick über unterschiedliche grundlegende Diskussionen um die Globalität bzw. Transkulturalität von Kunst und lernen die Debatten in einen breiteren historischen Zusammenhang zu stellen.

Am 05.12.2026 ist ein Kurzausflug in das Haus der Kulturen der Welt in Berlin geplant (13-19 Uhr).

Evaluation

Die Lehrveranstaltung ist derzeit nicht zur Evaluation angemeldet.

Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html

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