Termine
| wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 12.10.2026 - 29.01.2027 | C 16.129 Seminarraum |
Studienplankontext
Organisatorisches
Anmeldung
Die Anmeldung beginnt erst am 02.10.2026 um 08:00 Uhr. Sie endet am 12.10.2026 um 23:59 Uhr.
Personen
Inhaltliches
Schüler*innen bringen unterschiedlichste Voraussetzungen (bspw. kognitive, emotionale, familiäre) mit in den Unterricht, die den Erwerb von schulischen Kompetenzen entscheidend mit beeinflussen (Helmke, 2017). Guter Unterricht zeichnet sich dadurch aus, dass alle Schüler*innen ihr Lernpotenzial ausschöpfen können (Pfister, 2016). Lehrpersonen können die individuellen Lernprozesse der Schüler*innen gezielt unterstützen, indem sie das Lernangebot an die Lernvoraussetzungen der Schüler*innen anpassen (adaptieren) (Helmke, 2017). Der Begriff „Adaptivität“ bezeichnet die optimale Passung der Lehrkräftehandlungen an die aktuellen individuellen, sozialen und kognitiven Voraussetzungen der Lernenden (Leiss, 2010). Diese Adaptivität (Passung) gilt als Bedingungsfaktor schulischer Leistungen (Pfister, 2016).
Adaptive Lernunterstützung kann auf unterschiedlichen Ebenen erfolgen. Zum einen auf einer übergeordneten Ebene, der Makroebene. Diese Anpassungen betreffen Maßnahmen der Unterrichtsplanung, wie zum Beispiel didaktisch-methodische Entscheidungen. Zum anderen auf der Mikroebene: dabei handelt es sich um Anpassungen, die im Rahmen des Unterrichtens kurzfristig erfolgen (Dumont, 2019). Für die Lehrperson bedeutet Adaptivität auf Mikroebene ein gleichzeitiges Evaluieren, Lernen und Lehren in der direkten Interaktion mit Schüler*innen (Corno, 2008).
Prüfungsleistung:
Projektskizze (30%), 1. Semester
Forschungsbericht (70%), 2. Semester
[[Präsentation auf der Projektbandkonzeferenz im Rahmen des Masterforums im 3. Semester]]
Eine Bereitschaft zur Arbeit in Kleingruppen, zur Textbearbeitung, zur Selbstreflexion und zur Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen wird vorausgesetzt.
Die Studierenden planen im Wintersemester ein eigenes Forschungsprojekt und entwickeln hierzu eine Forschungsskizze. Dabei erarbeiten sie theoretisch fundiert eine Forschungsfrage und dazugehörige Hypothesen, welche im Laufe des Projektes über eine empirische Studie beantwortet werden können. Das forschungsmethodische Vorgehen ist abhängig von der entwickelten Fragestellung und den Möglichkeiten diese erkenntnisreich zu beantworten. Im Sommersemester führen die Studierenden die somit geplante Studie durch, werten erfasste Daten aus und erstellen einen Forschungsbericht. Im darauffolgenden Wintersemester präsentieren die Studierenden relevante Erkenntnisse auf einer Konferenz.
Evaluation
Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html