eventFürsorge und Widerstand. Care-Praktiken in den Künsten (S)
person Antonia Rohwetter

Nächster Termin: Am 15. Oktober um 14:15 Uhr

Termine

Einzeltermin | Do, 15.10.2026, 14:15 - Do, 15.10.2026, 17:45 | C 40.704 Seminarraum
Einzeltermin | Do, 05.11.2026, 14:15 - Do, 05.11.2026, 17:45 | C 40.154 Seminarraum
Einzeltermin | Mi, 18.11.2026, 15:30 - Mi, 18.11.2026, 21:30 | extern | Workshop
Einzeltermin | Do, 19.11.2026, 10:00 - Do, 19.11.2026, 18:00 | extern | Workshop
Einzeltermin | Do, 10.12.2026, 14:15 - Do, 10.12.2026, 17:45 | C 40.530 Seminarraum

Studienplankontext

Kombinierte wissenschaftliche Arbeit
Aktive Mitgestaltung des Workshops (Diskussionsbeitrag, Moderation,…) (40%)
Reflexion des Workshops (ca. 6-8 Seiten) (60%)
Prüfungstermin: Mittwoch, 31.03.2027
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich.

Organisatorisches

Seminar
Vollständig Präsenz
2
zentrales Losverfahren (mit Teilnehmerbegrenzung)
30

Anmeldung

zentrales Losverfahren (mit Teilnehmerbegrenzung)

Die Anmeldung beginnt erst am 02.10.2026 um 08:00 Uhr. Sie endet am 12.10.2026 um 23:59 Uhr.

Personen

Inhaltliches

Deutsch
Care and Resistance in the arts
keine

In aktuellen künstlerischen und theoretischen Diskursen spielt der Begriff der Fürsorge eine zentrale Rolle. Praktiken der Sorge werden dabei häufig als mögliche Gegenstrategien zu spätkapitalistischen Verhältnissen verstanden, die von Ausbeutung, Erschöpfung, sozialer Isolation und struktureller Ungleichheit geprägt sind. Doch wenn Fürsorge Leben erhält, läuft sie nicht auch Gefahr zur Stabilisierung bestehender Ordnungen beizutragen? Wie lässt sich das widerständige Potential von care in den Künsten und darüber hinaus beschreiben?
In diesem Seminar setzen wir uns anhand künstlerischer Positionen und theoretischer Texte kritisch mit dem Begriff der Fürsorge im Feld der Künste auseinander. Dafür wenden wir uns u.a. Filmemacherinnen und Aktivist*innen der späten 1960er- und 1970er-Jahren zu, die in West-Berlin mit antiautoritären, selbstorganisierten Kinderläden die Bedingungen verändern wollten, unter denen wir Sorge tragen.
Im Rahmen des Seminars richten wir gemeinsam einen öffentlichen Workshop mit Film-Screening, Vorträgen und Gesprächen mit Künstler*innen, Aktivist*innen und Theoretiker*innen aus, der ausgehend von diesem historischen Beispiel nach widerständigen und militanten Fürsorge-Praktiken in und außerhalb der Künste fragt. Die Vorbereitung von Anmoderationen und Diskussionsbeiträgen für den Workshop sind Teil des Seminares.

Die Studierenden erarbeiten sich einen diskursiven Überblick über Care-Diskurse in den Künsten und ihre Verbindungen zur Geschichte feministischer Bewegungen. Sie erlernen so, ausgewählte künstlerische Positionen sowohl in ihrem historischen Kontext als auch in Verbindung mit theoretischen Texten zu diskutieren. In der Mitgestaltung des öffentlichen Workshops erproben sie exemplarisch die Gestaltung von Formaten, die Kunst, Aktivismus und Theorie in einen Dialog miteinander stellen.

Evaluation

Die Lehrveranstaltung ist derzeit nicht zur Evaluation angemeldet.

Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html

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