Termine
| Einzeltermin | Fr, 13.11.2026, 16:15 - Fr, 13.11.2026, 17:45 | extern | Einführung, Organisatorisches, Kick off/ online |
| Einzeltermin | Sa, 14.11.2026, 10:00 - Sa, 14.11.2026, 18:00 | extern | EXKURSION nach Hamburg, Ausstellungen / Orte |
| Einzeltermin | Sa, 21.11.2026, 10:00 - Sa, 21.11.2026, 18:00 | C 12.101 Seminarraum |
| Einzeltermin | So, 22.11.2026, 10:00 - So, 22.11.2026, 18:00 | C 12.101 Seminarraum |
Studienplankontext
Ausarbeitung/Hausarbeit (50%)
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Organisatorisches
Anmeldung
Die Anmeldung beginnt erst am 02.10.2026 um 08:00 Uhr. Sie endet am 12.10.2026 um 23:59 Uhr.
Diese Veranstaltung gehört zum Cluster »Komplementärstudium«.
In diesem Cluster ist während der Losphasen eine Wahlmöglichkeit zugelassen.
Und in der Entscheidungsphase 3 Wahlmöglichkeiten.
Personen
Inhaltliches
Klimakrise, Artensterben und Ressourcenerschöpfung sind nicht nur naturwissenschaftliche, ökonomische und politische Herausforderungen – sie sind auch kulturelle, ästhetische und philosophische Fragen. Das Seminar führt in das relativ neue, interdisziplinäre Forschungsfeld der Environmental Humanities ein und untersucht, wie Umweltverhältnisse historisch und gegenwärtig konzipiert und dargestellt wurden bzw. werden; ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Verhandlung dieser Themen in der zeitgenössischen Kunst.
Wir analysieren die Genealogie der Natur/Kultur-Dichotomie, diskutieren Begriffe wie Anthropozän, Kapitalozän, Posthumanismus und Queer Ecologies und fragen nach neuen Formen ökologischer Verantwortung. Wir widmen uns künstlerischen Beschäftigungen mit der Umwelt – von Land Art über Hydrofeminismus bis Artivism – und reflektieren das spezifische Potenzial, das ästhetischen Ausdrucksformen im ökologischen Kontext zukommt.
Im Zentrum steht die Frage, welchen Beitrag Kunst und Kultur(-wissenschaften) zur Auseinandersetzung mit der ökologischen Transformation leisten können. Das Seminar verbindet theoretische Grundlagentexte mit exemplarischen Fallstudien und richtet sich an Studierende, die Umwelt nicht nur als naturwissenschaftliches Objekt, sondern als kulturelles Verhältnis verstehen möchten.
Das Seminar bietet Gelegenheit, einerseits über die Genese, das erkenntniskritische Potenzial und die diskursiven Anschlussstellen eines relativ neuen Forschungsfelds zu diskutieren; zum anderen werden die emanzipatorischen Aspekte untersucht, die sich aus den ästhetischen Neuverhandlungen des Verhältnisses von Natur und Kultur ergeben können.
Evaluation
Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html