Termine
| Einzeltermin | Fr, 16.10.2026, 14:00 - Fr, 16.10.2026, 16:00 | C 16.222 Seminarraum |
| Einzeltermin | Fr, 13.11.2026, 14:00 - Fr, 13.11.2026, 18:00 | C 40.501 Seminarraum |
| Einzeltermin | Sa, 14.11.2026, 10:00 - Sa, 14.11.2026, 14:00 | C 14.202 Seminarraum |
| Einzeltermin | Fr, 27.11.2026, 14:00 - Fr, 27.11.2026, 18:00 | C 14.202 Seminarraum |
| Einzeltermin | Fr, 15.01.2027, 14:00 - Fr, 15.01.2027, 18:00 | C 40.255 Seminarraum |
| Einzeltermin | Fr, 22.01.2027, 14:00 - Fr, 22.01.2027, 18:00 | C 14.204 Seminarraum |
| Einzeltermin | Sa, 23.01.2027, 10:00 - Sa, 23.01.2027, 14:00 | C 14.204 Seminarraum |
| Einzeltermin | Fr, 29.01.2027, 14:00 - Fr, 29.01.2027, 16:00 | C 14.204 Seminarraum |
Studienplankontext
Hausarbeit (75%)
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Organisatorisches
Anmeldung
Die Anmeldung beginnt erst am 02.10.2026 um 08:00 Uhr. Sie endet am 12.10.2026 um 23:59 Uhr.
Personen
Inhaltliches
Dieses Seminar widmet sich dem Verhältnis zwischen Fühlen und Denken aus einer praxisnahen sowie theoretischen und methodologischen Perspektive. Dabei werden konkrete Kontexte sowie die daraus entstandenen Konzepte herangezogen, insbesondere aus Lateinamerika. Dort entwickelten sich seit dem späten 20. Jahrhundert eine Reihe von Begriffen, die Denken und Fühlen auf kreative sowie kollaborative Weise miteinander verbinden (z. B. "sentipensar", "corazonar"), stets auch im Austausch mit feministischen, Indigenen und Afrodiasporischen Bewegungen. Wie lassen sich diese Konzepte auf Kunst- und Schreibpraktiken übertragen? Welche Herausforderungen bringt eine solche Übertragung mit sich, und worin liegt ihr methodologisches Potenzial?
Im Zentrum des Seminars stehen die Praxissitzungen mit der Künstlerin und Kunstvermittlerin Karen Michelsen-Castañón sowie der Anthropologin Luz Dary Mabesoy am 22. und 23. Januar. Sie werden durch kontextuelle, theoretische und methodologische Einführungen sowie eine erste Schreib- und gegenseitige Lektüreübung vorbereitet, die die Übertragung von Denken und Fühlen in die Praxis des Schreibens erprobt. Die Praxissitzungen widmen sich dem kollektiven, kollaborativen Arbeiten mit Textilien als künstlerischer Strategie des Denken-Fühlens, die in der kolumbianischen Nachkriegsgeschichte fest verankert ist.
Ziel des Seminars ist es, situierte Konzepte des Denkens und Fühlens kennenzulernen, ihre Übertragung in kollaborative Kunst- und individuelle Schreibpraktiken zu erproben und die damit verbundenen Herausforderungen und methodischen Potenziale in Hausarbeiten zu reflektieren.
Evaluation
Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html