eventDigitale Medien und Methoden (S)
person Vera Tollmann

Nächster Termin: Am 03. Dezember um 10:15 Uhr

Termine

Einzeltermin | Do, 03.12.2026, 10:15 - Do, 03.12.2026, 13:45 | C 40.153 Seminarraum
Einzeltermin | Do, 10.12.2026, 10:15 - Do, 10.12.2026, 13:45 | C 40.165 Seminarraum
Einzeltermin | Do, 17.12.2026, 10:15 - Do, 17.12.2026, 13:45 | C 40.153 Seminarraum
Einzeltermin | Do, 14.01.2027, 10:15 - Do, 14.01.2027, 11:45 | C 40.153 Seminarraum

Studienplankontext

Kombinierte wissenschaftliche Arbeit
Methodenportfolio und Präsentation (50%)
Essay (5 Seiten) (50%)
Prüfungstermin: Mittwoch, 31.03.2027
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.

Organisatorisches

Seminar
Vollständig Präsenz
1
zentrales Losverfahren (mit Teilnehmerbegrenzung)
30

Anmeldung

zentrales Losverfahren (mit Teilnehmerbegrenzung)

Die Anmeldung beginnt erst am 02.10.2026 um 08:00 Uhr. Sie endet am 12.10.2026 um 23:59 Uhr.

Personen

Inhaltliches

Deutsch
Digital Media and Methods
keine

Die Kulturwissenschaften zeichnen sich methodisch durch spezifische Praktiken des Lesens, Schreibens und Denkens aus. Die Vorgehensweisen haben sich historisch herausgebildet und tragen bis heute: Bilder, Texte, Artefakte, kulturelle Praktiken und Kulturtechniken werden als ernstzunehmende Gegenstände des Wissens analysiert. Wie wir schreiben, mit welchen Begriffen und in welchen Genres, entscheidet mit darüber, was wir erkennen und vermitteln. Zum kulturwissenschaftlichen Arbeiten gehört es daher dazu, die eigenen Mittel zu reflektieren.
Diesem Anspruch gerecht zu werden, wird in digitalen Kulturen komplizierter. Daten, Interfaces, Algorithmen und operative Bilder liegen nicht einfach da, um gelesen zu werden; sie prozessieren, sie handeln, sie entziehen sich einer hermeneutischen Nahsicht. Das Seminar fragt deshalb, wie sich die klassischen Verfahren – von der Diskursanalyse über die Bildanalyse bis zur Ethnografie – verändern müssen, um ihre Gegenstände zu begreifen. Denn die Digitalisierung fügt den Kulturwissenschaften nicht nur neue Objekte hinzu, sondern verschiebt auch die Bedingungen des Lesens, Schreibens und Denkens selbst. An konkretem Material erproben wir, wie man von einem Gegenstand zu einer wissenschaftlichen Fragestellung gelangt und welche Zugänge sich dafür eignen. Denn Kulturwissenschaften untersuchen digitale Kulturen nicht von außen, sondern mit Mitteln, die selbst Teil dieser Kulturen sind (Datenbanken, Suchmaschinen, Profile) und geraten damit in eine Lage, in der sich Gegenstand und Methode nicht mehr so eindeutig trennen lassen.

Evaluation

Die Lehrveranstaltung ist derzeit nicht zur Evaluation angemeldet.

Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html

DE | EN
IMPRESSUM
GET SUPPORT!