eventSexualisierte Gewalt in Institutionen (S)
person Bernhard Hohlbein

Nächster Termin: Am 13. Oktober um 10:15 Uhr

Termine

wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 12.10.2026 - 29.01.2027 | C 5.111 Seminarraum

Studienplankontext

Kombinierte wissenschaftliche Arbeit
Mitarbeit im Projekt (33%)
schriftliche Ausarbeitung (des Eigenanteils - je einige S. sollten genügen) (33%)
Schlusspräsentation (inkl. anschließendem Q&A) (34%)
Prüfungstermin: Mittwoch, 27.01.2027
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich.

Organisatorisches

Seminar
Vollständig Präsenz
2
zentrales Losverfahren (mit Teilnehmerbegrenzung)
15

Anmeldung

zentrales Losverfahren (mit Teilnehmerbegrenzung)

Die Anmeldung beginnt erst am 02.10.2026 um 08:00 Uhr. Sie endet am 12.10.2026 um 23:59 Uhr.

Die Anmeldung ist eingeschränkt auf folgende Gebiete oder Studiengänge:

  • Leuphana Bachelor / Major Rechtswissenschaft / alle Semester
  • Leuphana Bachelor / Major Studium Individuale / alle Semester
  • Leuphana Bachelor / Minor Studium Individuale / alle Semester

Personen

Inhaltliches

Deutsch
Sexualized violence in institutions
keine

Sexualisierte Gewalt in institutionellen Kontexten stellt das Rechtssystem vor Herausforderungen. Wo Machtasymmetrien, besondere Schutzpflichten und organisatorische Verantwortung aufeinandertreffen – etwa in Schulen, Kirchen, der Kinder- und Jugendhilfe, im Sport oder im Gesundheitswesen – können nicht nur individuelle Rechtsverletzungen entstehen, sondern häufig auch strukturelle Hürden bei deren Aufarbeitung.

In einem projektorientierten Format analysieren die Studierenden angeleitet eigenständig nationale und internationale Entwicklungen. Im Fokus stehen dabei Rechtsprechung und Literatur, die Schmerzensgeldpraxis, aktuelle Reformdebatten – auch auf europäischer Ebene – sowie rechtsvergleichende Perspektiven.

Das Seminar nimmt dieses Spannungsfeld in den Blick: Wie gehen Haftungsrecht, Verjährung und Beweislast mit den Realitäten von Trauma, Schweigen und institutioneller Verantwortung um? Und inwiefern tragen rechtliche Strukturen selbst zu Durchsetzungshindernissen bei?




Evaluation

Die Lehrveranstaltung ist derzeit nicht zur Evaluation angemeldet.

Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html

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