eventGaze a the Ethnographic: Contemporary Art and the Ethnographic Heritage [Gaze at the Ethnographic: Zeitgenössische Kunst und das ethnografische Erbe] (S)
person Sebastián Eduardo Dávila

Next appointment: Next week Thursday at 12:15

Dates

weekly | Thursday | 12:15 - 13:45 | 06.04.2026 - 19.04.2026 | C 14.201 Seminarraum
weekly | Thursday | 12:15 - 13:45 | 27.04.2026 - 10.05.2026 | C 14.201 Seminarraum
every 14 days | Thursday | 12:15 - 13:45 | 18.05.2026 - 07.06.2026 | C 14.201 Seminarraum
weekly | Thursday | 12:15 - 13:45 | 08.06.2026 - 21.06.2026 | C 14.201 Seminarraum
single appointment | Sa, 13.06.2026, 10:00 - Sa, 13.06.2026, 18:00 | extern | Ganztägige Sitzung im Haus der Kulturen der Welt in Berlin
single appointment | Th, 09.07.2026, 12:15 - Th, 09.07.2026, 13:45 | C 14.201 Seminarraum

Curriculum context

Written academic performance without supervision
Date of assessment: Wednesday, 30.09.2026
Resit date: : Keine selbständige Anmeldung zum Wiederholungstermin möglich. info_outline
Monday, 30.11.2026
Die Prüfungsleistung besteht aus einer Hausarbeit (12-15 Seiten, 75 % der Gesamtnote) sowie einem kritischen Kommentar (2-3 Seiten, 25 % der Gesamtnote). | Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich.

Organizational information

Seminar
Vollständig Präsenz
2
central procedure for assignment of remaining places (with participant limit)
30

Registration

central procedure for assignment of remaining places (with participant limit)

Registration ends 07.4.2026 at 23:59 h

Content

Deutsch
Gaze at the Ethnographic: Zeitgenössische Kunst und das ethnografische Erbe
none

ACHTUNG! Die ganztätige Praxissitzung in Berlin findet am 13.06 statt!

Die Kunstgeschichte und -praxis sind wesentlich vom ethnografischen Blick geprägt; jenem strukturellen Abstand, der in der Erforschung „der Anderen“ durch Beobachtung, Sammlung und Interpretation entsteht. Besonders in Europa und den USA wurden ethnografische Museen zu zentralen Orten dieser Perspektive. Für Künstler*innen war der Zugang zu diesen Sammlungen seit Beginn des 20. Jahrhunderts von zentraler Bedeutung für die Schaffung von modernen Kunstwerken, und die Entwicklung und Aushandlung von Kunstnbegriffen. Für Heritage Communities sind diese Sammlungen eng mit kolonialer Aneignung, Landraub und Vertreibung verbunden. Heute wenden sich viele Künstler*innen aus oder im Austausch mit diesen Communities den Sammlungen erneut zu, fordern Zugang und Restitution, oder schaffen eigene Sammlungen. Dabei schlagen sie alternative Genealogien für die Kunstgeschichte und -praxis sowie für ihr Verhältnis zum ethnografischen Erbe vor.
Das Seminar widmet sich dem Verhältnis zwischen zeitgenössischer Kunst, ihren Begriffen und Praktiken, und der Ethnographie, insbesondere ethnographischen Sammlungen. Es richtet den Blick sowohl auf ihre geteilte Geschichte als auch auf die Suche nach Auswegen aus dem ethnografischen Erbe. Kern des Seminars bildet eine ganztägige Sitzung am 13.06.2026 im Haus der Kulturen der Welt (Berlin), die gemeinsam mit dem MA-Raumstrategien Seminar der Weissensee Kunsthochschule, geleitet von Paz Guevara, stattfinden wird. Die Sitzungen in Lüneburg dienen der Vorund Nachbereitung dieser gemeinsamen Sitzung.

Evaluation

An evaluation was registered for this course

Further information on teaching evaluation: https://www.leuphana.de/en/teaching/quality-management/feedback-instruments.html

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