eventReforms of Democracy [Demokratiereformen] (S)
person Robert Vehrkamp

Next appointment: Next week Tuesday at 10:15
This course belongs to the Wintersemester 2026/2027!

Dates

single appointment | Tu, 13.10.2026, 12:15 - Tu, 13.10.2026, 15:45 | C 12.111 Seminarraum
every 14 days | Tuesday | 10:15 - 11:45 | 27.10.2026 - 29.01.2027 | C 40.146 Seminarraum
every 14 days | Tuesday | 12:00 - 13:45 | 27.10.2026 - 29.01.2027 | C 12.111 Seminarraum

Curriculum context

Combined academic performance
Podcast (oder Blogbeitrag) (40%)
Hausarbeit (60%)
Date of assessment: Wednesday, 31.03.2027
Resit date: No resit date will be offered to this assessment, because it is didactically inseparably connected with one of the associated courses. A resit will only be possible, if the module is available again.
Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich.

Organizational information

Seminar
Full presence
2
central procedure for assignment of remaining places (with participant limit)
40

Registration

central procedure for assignment of remaining places (with participant limit)

Registration ends on 12.10.2026 at 23:59.

Persons

Content

Deutsch
Demokratiereformen
none

Wie reformfähig sind Demokratien? Diese häufig diskutierte Frage steht im Mittelpunkt der Veranstaltung, wird aber neu gestellt: Wie reformfähig ist die Demokratie mit Blick auf sich selbst? Wie reformfähig sind ihre verfassungsrechtlichen Grundlagen, ihre Institutionen und ihre Selbstorganisation der politischen Entscheidungsprozesse? Es geht also nicht um politische Reformen in der Demokratie, sondern um Reformen an der Demokratie.
Problemorientierte Leitgedanken der diskutierten Demokratiereformen sind dabei zum einen die strukturellen Veränderungen im deutschen Parteiensystem: Wie können, müssen oder sollten sich die Institutionen und Prozesse der Demokratie in Deutschland an die neue Logik eines stärker segmentierten Parteiensystems anpassen? Zum anderen wird die Frage nach der Resilienz unserer Demokratie gegen (rechts-) populistische und autoritäre Gefährdungen gestellt: Wie können, müssen oder sollten sich die demokratischen Prozesse und Institutionen gegen solche Gefährdungen resilienter machen?
Diskutiert werden dazu beispielhaft, theoriegeleitet und in international vergleichender Perspektive konkrete Konzepte und Vorschläge zur Reform der Demokratie in Deutschland, wie z.B.: Brauchen wir mehr direkte Demokratie auch auf der Bundesebene? Sollte der Bundespräsident direkt gewählt werden? Brauchen wir ein neues Wahlsystem? Sind Minderheitsregierungen besser als Mehrheitsregierungen? Brauchen wir eine neue Föderalismusreform?
Welche Demokratiereformen im Einzelnen behandelt werden, wird zu Beginn der Veranstaltung diskutiert und in einem partizipativen Verfahren („myStudy-Themenvoting“) festgelegt.


Lernziel des Seminars ist das exemplarische Analysieren und Verstehen demokratiepolitischer Reformprozesse. Sie kennen zentrale Reformkonzepte, und können diese theoriegeleitet und vergleichend einordnen und beurteilen.

Sie sollten Lust darauf haben, intensiv und viel zu lesen und das Erlesene im Seminar zu diskutieren.

Jeder Teilnehmer sollte sich im Verlauf des Semesters zumindest einmal an der problemorientierten Präsentation eines der Lektüretexte beteiligen!

Evaluation

An evaluation was registered for this course

Further information on teaching evaluation: https://www.leuphana.de/en/teaching/quality-management/evaluation/course-evaluation.html

DE | EN
IMPRINT
GET SUPPORT!