eventMemory Lab: Musikalische Erinnerungen an Kontinuitäten rassistischer Gewalt in der Postmigrationsgesellschaft (SBP) (S)
person Monika Schoop

Nächster Termin: Morgen um 12:15 Uhr

Termine

wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 08.04.2026 - 10.07.2026 | C 16.310 Musik | C 16.310

Studienplankontext

Kombinierte wissenschaftliche Arbeit
Schriftliches Konzept zum Ausstellungsbeitrag (25%)
Ausstellungsbeitrag (75%)
Prüfungstermin: Samstag, 15.08.2026
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Anzeige von Anmeldebeginn und -ende systembedingt. Selbständige Anmeldung nur zum Prüfungstermin und nicht zum Wiederholungstermin möglich.

Organisatorisches

Seminar
max. 2 von 14 Sitzungen (~14%) online synchron
2
zentrales Verfahren zur Restplatzvergabe (mit Teilnehmerbegrenzung)
25

Anmeldung

zentrales Verfahren zur Restplatzvergabe (mit Teilnehmerbegrenzung)

Die Anmeldung endete am 07.4.2026 um 23:59 Uhr

Personen

Inhaltliches

Deutsch
Memory Lab: Sounding Memories of Continuities of Racist Violence in Post-migration Society (SBP)
Gender-Diversity-Zertifikat

Ob Hanau, Halle oder Rostock-Lichtenhagen: Rechte Gewalt ist in Deutschland allgegenwärtig. Dennoch halten sich hartnäckig Narrative vom „Einzeltäter“, Kontinuitäten rassistischer und antisemitischer Gewalt bleiben häufig unbeachtet, und die Stimmen der Betroffenen finden nur selten Gehör. Vor diesem Hintergrund kommt Musik spätestens seit den 1990er-Jahren eine besondere Bedeutung zu. Zahlreiche Songs – insbesondere im Hip-Hop – thematisieren rechte Gewalt ebenso wie die gesellschaftliche (Nicht-)Erinnerung an sie.

In diesem Seminar gehen wir der Frage nach, warum bestimmte Narrative und Perspektiven marginalisiert werden, und untersuchen anhand konkreter musikalischer Beispiele, wie Musik diese sichtbar und hörbar macht.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragen:

• Welche Narrative und wessen Perspektiven werden in Musik transportiert?
• Wie fungiert Musik als Speicher situierten Wissens?
• Wie werden durch Musik Erinnerungen an aktuelle und vergangene rassistische Gewalt im Sinne einer multidirektionalen Erinnerung miteinander verwoben und dadurch Kontinuitäten sichtbar gemacht?
• Wie werden Erinnerungen an rassistische Gewalt mit Migrationsgeschichte(n) und -erfahrungen verknüpft?
• Lassen sich Konflikte oder Erinnerungskonkurrenzen identifizieren, und wenn ja, welche?

In Kleingruppen entwickeln die Teilnehmenden Beiträge für eine Ausstellung, die im Oktober 2026 öffentlich im Kunstraum präsentiert wird.

Das Seminar findet im Rahmen des Zukunftsdialogs „Zukünfte des Erinnerns in der Postmigrationsgesellschaft“ statt, der vom Niedersächsischen Ministerium gefördert wird.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Erwartet werden ein Interesse an den Themenfeldern Erinnerung und Musik sowie die Bereitschaft zur projektorientierten Arbeit in Kleingruppen.

Das Seminar hat einen Workshop-Charakter und fördert die kollaborative Erarbeitung der Inhalte.

„SBP“ steht für Sozial- und Betriebspraktikum. Studierende mit Lehramtsoption können mit entsprechend gekennzeichneten Veranstaltungen studienintergiert den Nachweis eines „Sozial- und Betriebspraktikums“ erbringen, welcher für den Zugang zum M. Ed. Lehramt an Grundschulen bzw. Haupt- und Realschulen notwendig ist. Entsprechende Veranstaltungen zeichnen sich durch einen hohen Bezug zur gesellschaftlichen Praxis aus. Weitere Informationen siehe: leuphana.de/praktikumsstelle-bildung. Studierende aller andern Studiengänge können den Hinweis ignorieren.

Evaluation

Für diese Veranstaltung wurde eine Lehrevaluation angemeldet

Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation-feedback.html

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