Dates
| weekly | Thursday | 10:15 - 11:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 14.102 b Seminarraum |
Curriculum context
Resit date: : Keine selbständige Anmeldung zum Wiederholungstermin möglich. info_outline
Monday, 30.11.2026
Organizational information
Registration
Registration ends 07.4.2026 at 23:59 h
Persons
Content
Die Kritik an der Objektivität, an der Wertfreiheit und Neutralität von (natur-)wissenschaftlichem Wissen, an seiner Einbindung in politische Machtverhältnisse, in ökonomische und militärische Zwecke ist in den Forschungszweig der Wissenschaftsgeschichte bzw. der “Science Studies” seit deren Entstehung aufs Engste eingeschrieben. Wissen ist stets sozial bedingt, kulturell konstruiert und situiert, so einer der wichtigsten Prämissen dieser Forschungsrichtung. Wie können die Methoden einer kulturgeschichtlichen Wissenschafts- und Wissensgeschichte helfen, Phänomene von wissenschaftlichem Wissen und dessen gesellschaftlicher Rolle zu analysieren? Und wie sind diese Methoden einzuschätzen in Zeiten, in denen Wissenschaft scheinbar aus unterschiedlichsten politischen Richtungen unter Druck gerät?
Das Seminar bietet eine Einführung in die wichtigsten Theorien und Methoden der Kulturgeschichte des Wissens im 20. und 21. Jahrhundert. Behandelt werden Texte u.a. von Ludwik Fleck, Jürgen Habermas, Michel Foucault, Paul Feyerabend, Donna Haraway, Bruno Latour, Naomi Oreskes.
Evaluation
Further information on teaching evaluation: https://www.leuphana.de/en/teaching/quality-management/feedback-instruments.html