Termine
| wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 12.10.2026 - 29.01.2027 | C 12.015 Seminarraum |
Studienplankontext
Essay (5-10 S.) mit dazugehörigem mündlichen Input zu vorgegebener Fragestellung (70%)
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Wiederholungstermin: Zu dieser Prüfung wird kein Wiederholungstermin angeboten, da sie didaktisch untrennbar mit einer der zugeordneten Lehrveranstaltungen verbunden ist. Die Wiederholung der Prüfungsleistung ist somit erst bei erneutem Modulangebot möglich.
Organisatorisches
Anmeldung
Die Anmeldung beginnt erst am 02.10.2026 um 08:00 Uhr. Sie endet am 12.10.2026 um 23:59 Uhr.
Wenn Sie in dieser Veranstaltung einen Platz bekommen, werden Sie automatisch auch in der Veranstaltung Aufklärung als Kritik / Kritik an der Aufklärung - V (Marina Martinez Mateo) angemeldet.
Diese Veranstaltung gehört zum Cluster »Kuwi_Kontroversen_Seminare«.
In diesem Cluster ist während der Losphasen eine Wahlmöglichkeit zugelassen.
Personen
Inhaltliches
Was will Aufklärung und worauf läuft sie hinaus?
In Adornos und Hokrheimers "Dialektik der Aufklärung" heißt es: "Das System, das der Aufklärung im Sinne liegt, ist die Gestalt der Erkenntnis, die […] das Subjekt am wirksamsten bei der Naturbeherrschung unterstützt. […] Der Bürger in den sukzessiven Gestalten des Sklavenhalters, freien Unternehmers, Administrators, ist das logische Subjekt der Aufklärung."
Doch was ist und woher stammt eigentlich diese "Naturbeherrschung", die von den Philosophen der Aufklärung zur Voraussetzung für Freiheit und Selbstbestimmung erklärt wurde, doch längst zu einem Phantasma und einem Zwang geworden ist, das unser Denken und Handeln bis heute bestimmt?
Im Seminar lesen und diskutieren wir klassische Texte aus dem langen Jahrhundert der Aufklärung. Wir üben uns in philosophischem Denken und in literaturwissenschaftlichem Arbeiten, mit dem Ziel einige Grundbegriffe der Moderne systematisch zu verstehen und historisch zu situieren.
Philosophische Vorkenntnisse sind freilich willkommen, aber nicht erforderlich - die Bereitschaft, sich mit anspruchsvollen Texten auseinanderzusetzen, hingegen schon.
Evaluation
Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation/lehrveranstaltungsevaluation.html