Termine
| wöchentlich | Montag | 11:50 - 14:05 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 12.001 Seminarraum |
Studienplankontext
Wiederholungstermin: : Keine selbständige Anmeldung zum Wiederholungstermin möglich. info_outline
Montag, 21.09.2026, 10:15, room C 14.027 Seminarraum
Wiederholungstermin: : Keine selbständige Anmeldung zum Wiederholungstermin möglich. info_outline
Montag, 21.09.2026, 10:15, room C 14.027 Seminarraum
Organisatorisches
Anmeldung
Die Anmeldung endete am 07.4.2026 um 23:59 Uhr
Personen
Inhaltliches
Menschen unterscheiden sich in Wahrnehmung und Verhalten voneinander. Diese Unterschiede erlauben es, für Menschen die für sie passenden Bewährungssituationen im Beruf zu identifizieren, Menschen und berufliche Anforderungen optimal zuzuordnen. Dies geschieht auf der Basis der Arbeits- und Anforderungsanalyse. Sie ist eine qualitätssichernde Grundlage einer Vielzahl arbeits- und organisationsbezogener Maßnahmen in der Personalpsychologie, insbesondere in der Personalauswahl, der Personalentwicklung und Leistungsbeurteilung. Auf der Grundlage dieser Analyse wird Schulers trimodales Verständnis der Personalauswahl vorgestellt. Die wichtigen Perspektiven sind neben eigenschafts- und simulationsorientierten Verfahren biografieorientierte Verfahren der Personalauswahl. Zudem wird in Qualitätsstandards der Personalauswahl mit Interview und Assessment Center eingeführt.
Auf der Basis dieser Grundlagen erfolgt die Vorstellung der Hauptbestandteile von Gesprächen im Rahmen der Personalauswahl. Gespräche mit Bewerbern sind in der betrieblichen Praxis das wesentlichste Medium zur lnformationsübermittlung und um eine Entscheidungsgrundlage für die Auswahl zu erhalten. Dabei hat die Praxis gezeigt, dass trotz anderer und auch zum Teil besserer Instrumente, Gespräche fast immer geführt werden und nicht zu ersetzen sind. Aufgrund dieser Bedeutung empfiehlt es sich, Wege zu finden, den Kommunikationsprozess zwischen den Beteiligten technisch und inhaltlich zu verbessern. Im Vordergrund des folgenden Teils der Veranstaltung steht daher die Gesprächsführung zwischen Vorgesetzten und potentiellen Mitarbeitern. Die Teilnehmer der Verstaltung lernen die wichtigsten Grundlagen für die Gesprächsführung kennen und üben in kleinen Gruppen intensiv die Durchführung, Beobachtung und Bewertung im Rahmen von Gesprächen der Personalauswahl. Für die Simulationen werden eigene Lebensläufe verwendet.
In diesem Modul wird grundlegend die Bedeutung des Wandels der Arbeitswelt für die Anforderungen von Arbeitsplätzen behandelt. Eine besondere Rolle spielt hierbei die Arbeits- und Anforderungsanalyse für reale Arbeitsformen in der Welt des New Work. Es werden zudem eigenschafts-, simulations- und biografieorientierte Methoden der Personalauswahl behandelt. Dabei werden grundlegende wissenschaftliche Methoden und Theorien der Personalauswahl aus Diagnostik und Psychologie erörtert und deren praktische Umsetzung in studentischen Kleingruppen geübt. (Dieses Modul kann auch für das Komplementär-Profil „New Work – Implikationen für Personal und Führung“ genutzt werden.)
Die Studenten lernen die fachlichen Grundlagen aus der differentiellen Psychologie, Diagnostik und Personalauswahl kennen. Zudem erlernen sie die Struktur und einzelne Elemente von Verfahren der Personalauswahl.
Die Studenten erlernen mit der Gesprächsführung im Rahmen von Personalauswahlgesprächen eine Methode, die es ihnen ermöglicht, Bewerbungsgespräche in späteren Bewährungssituationen, zum Beispiel im Beruf, zu entwickeln und selbständig durchzuführen. Im Rahmen von Schulers Multimodalem Interview werden weitere Methoden, so die Entwicklung und Durchführung eines Situativen Interviews, praktisch durchgeführt.
Die Studenten erlernen mit der Sozialkompetenz einen Komplex von Fähigkeiten, die dazu dienen, in Kommunikations- und Interaktionssituationen entsprechend den Bedürfnissen der Beteiligten mit der Führung eines Auswahlgespräches Realitätskontrolle zu übernehmen und effektiv zu handeln. Effektives Handeln maximiert erwünschte Konsequenzen, hier z. B. zutreffende Auswahl und Gewinnung zukünftiger Mitarbeiter, und minimiert unerwünschte, hier z. B. Auswahl einer ungeeigneten Person.
Die Selbstkompetenz in den Bereichen der Anforderungen und Einschränkungen des Berufs- und des öffentlichen Lebens wird geklärt, durchdacht und beurteilt, insgesamt entwickelt und eigene Begabungen entfaltet.
Die Klausur wird aus Fragen im Multiple Choice-Format mit Fragen zur Vorlesung sowie weiteren offenen Fragen zu Übung und Vorlesung bestehen. Die Klausur wird als Präsenzklausur geschrieben.
Evaluation
Weitere Informationen zur Lehrevaluation: https://www.leuphana.de/lehre/qualitaetsmanagement/evaluation-feedback.html